Räuchermischungen

Beim Verbrennen einer Räuchermischung wird ein einzigartiges Aroma freigesetzt, das zum Entspannen einlädt. Stöbern Sie in unserem großen Sortiment an Räuchermischungen und gönnen Sie sich eine Pause vom Alltag, indem Sie Ihren Entspannungszustand verstärken.

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Pleasure

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Sweed ohne Nikotin Tabakersatz Kräutermischung 35 g

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Chill out

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Love bird

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Happiness & Success

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Ethnobotanische Räucherungen liegen einer langen Tradition zugrunde. Sie zählen zu den ältesten Heilmethoden der Menschheit. Räuchern kann bei der Meditation unterstützen, Visionen erzeugen, Träume intensivieren und zur Entspannung beitragen. Das Räuchern wurde zu einem Ritual, welches vor allem in der Winterzeit, wenn es draußen kalt und dunkel ist, besonders begehrt ist.

In vielen Kulturen war insbesondere die Wintersonnenwende, der kürzeste Tag des Jahres, ein gefeiertes Ereignis. Darauf folgen die 12 Rauhnächte. Besser bekannt als die Zeit "zwischen den Jahren". Die Tage werden wieder länger und das Licht kommt zurück. Eine Zeit der Einkehr und Einsicht. Spirituelle Menschen nutzen diese Zeit für Rituale, um mit allen Ebenen unserer Psyche zu kommunizieren und eine Intention für das neue Jahr zu setzen. Bereits die Römer schickten ihre Wünsche und Bitten “per fumum”, bzw. mit duftendem Rauch, in den Himmel. Während dieser Zeremonie stellten sie über das Räuchern eine Verbindung zu ihren Göttern her.

Die Geschichte des Räucherns begann mit der Entdeckung des Feuers. Die Menschen hockten beieinander und genossen die Wärme. Währenddessen stiegen die verschiedenen Düfte unterschiedlicher Brennmaterialien in den Himmel, die die Menschen wiederum in diverse Stimmungen versetzten. Je besser man die unterschiedlichen Aromen und die damit verbundenen Heilwirkungen kennenlernte, desto mehr kristallisierte sich das Räuchern als Heilpraktik heraus. Die Handhabung des Räucherns blieb im Grunde immer gleich. Kräuter, Hölzer, Harze und andere pflanzliche Materialien werden verbrannt, da diese zumeist reich an ätherischen Ölen sind. Jedoch ist es heutzutage nicht mehr notwendig, im Wohnzimmer ein kleines Lagerfeuer zu entfachen, mit welchem die selbst gesammelten Materialien verbrannt werden. Im Handel findet man heutzutage fertige Räucherwaren in unterschiedlichen Formen. Beispielsweise Räuchermischungen, Räucherkegel, Räucherstäbchen oder reine Stoffe wie Harz, Kraut, Holz oder Pflanzenteile.

Primär gibt es drei Formen des Räucherns, die heute noch praktiziert werden: Räuchern mit Kohle, Stövchen und Sieb oder Räucherkegel bzw. Räucherstäbchen. Letztere ist wahrscheinlich die bekannteste und vor allem einfachste Form des Räucherns. Die Materialien werden in die entsprechende Form gepresst. Das fertige Stäbchen oder den fertigen Kegel platziert man dann in einer entsprechenden Halterung und zündet das obere Ende an. Die Flamme wird ausgeblasen, sodass das Räucherwerk langsam vor sich hin glimmt. Der aromatische Duft verbreitet sich dann gleichmäßig im Raum. Beim Räuchern mit Kohle verwendet man loses Räuchermaterial. Dieses verglimmt dann auf der dafür vorgesehenen Kohle. Die Kohle muss sich in einem feuerfesten Gefäß befinden. Für diese Methode eignet sich insbesondere das Räuchern mit Harzen. Diese entfalten in der Gluthitze ihren charakteristischen Duft besonders intensiv. Die letzte Räuchermethode erinnert an das Prinzip einer Aromalampe. Man benötigt ebenfalls ein Stövchen mit einem Teelicht. Anstelle der Schale mit dem Öl-Wasser-Gemisch platziert man jedoch ein Sieb. In dieses Sieb gibt man dann die Räuchermischung. Je nachdem an welcher Stelle über der Flamme man das Sieb platziert, ändert sich die Intensität der Rauchentwicklung. Die Räuchermischung verglimmt hierbei besonders sanft, da ein direktes Anzünden nicht notwendig ist und eignet sich daher besonders gut für lose Kräutermischungen.

Auch das Räuchern mit Hanf hat eine lange Tradition. Hanf wird seit über 2.000 Jahren als Räuchermittel verwendet. Bereits im Geschichtswerk des griechischen „Vater der Geschichte“ Herodot taucht die Hanfpflanze als Bestandteil schamanischer Räucherrituale auf. Das Verbrennen von Hanfsamen war laut Herodot ein Teil der Begräbnis- und Reinigungszeremonie innerhalb der skythischen Völker. Damals verwendete man allerdings psychodelischen Hanf. Um die Wirkung des enthaltenen THC dabei auf sich wirken zu lassen, errichteten die Skythen über dem Feuer ein Zelt aus Filzdecken. Dadurch atmeten sie die Dämpfe des Räucherwerks ein.

Auch bei anderen Völkern ist das Räuchern mit Hanf seit langer Zeit Teil verschiedener Rituale. Beispielsweise im Hinduismus, wo der Hanf eine dem Gott Shiva geweihte Pflanze darstellt. Shiva, der Gott mit den über 1.000 Namen, ist unter anderem auch bekannt als der Gott des Rauschs. Nicht verwunderlich also, dass ihm zu Ehren Hanf geräuchert wird. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Räucheranwendungen, die unserer Wissenschaft noch vollkommen unbekannt sind. In Nepal werden solche Räucherungen mit Hanf beispielsweise gegen Halluzinationen eingesetzt. Im alten China wiederum hat man die Hanfpflanze als Räuchermaterial verwendet, um Geister zu beschwören. Auch im Orient zählt der Hanf schon seit vielen Jahren zu den wichtigsten Räucherpflanzen. Er findet sich unter anderem als Zutat in psychoaktiven Räuchermischungen wieder. Außerdem ist er ein wichtiger Bestandteil von Derwischtänzen oder anderer Rituale der Sufis.

Räuchert man mit getrockneten Hanfblüten, -blättern, -samen und -stängeln, entfalten diese einen stark grasigen Geruch. Man kann allerdings auch Haschisch zum Räuchern verwenden. Tatsächlich erfreut sich das Harz der weiblichen Hanfpflanze einer immer größer werdenden Beliebtheit als Räucherwerk. Durch den Verbrennungsprozess beim Räuchern mit Haschisch entfaltet sich schnell der klassische Hanfgeruch.

Auch heute noch sind Räuchermaterialien gefragt. Sowohl als Ritual zur Reinigung von Haus und Seele als auch zur Entspannung von Körper und Geist. Durch wissenschaftliche Untersuchungen wurde belegt, dass durch den Verbrennungsprozess von Pflanzenmaterialien spezielle Duftmoleküle freigesetzt werden. Diese gelangen anschließend über die Atemwege in unseren Organismus. Man fand heraus dass sie im Körper mit Hilfe von Sinneszellen Botschaften an das Gehirn senden, welche anschließend an die entsprechenden Bereiche des Nervensystems weitergeleitet werden. Dies kann den Hormonhaushalt beeinflussen, wodurch sich bestimmte Stimmungen und Gefühle in dem Menschen entwickeln. Wie wir wissen, beeinflusst unsere Stimmung sowohl unsere Seele und unser Unterbewusstsein, als auch unseren Körper.

Deswegen erfordern solche Zeremonien Ruhe und werden häufig mit Meditation oder langsamen Bewegungen verbunden. Das tiefe Ein- und Ausatmen führt nämlich dazu, dass die aromatischen Düfte in der Luft besser aufgenommen werden, was wiederum zu einer noch tieferen Entspannung führt.

Auch das Räuchern mit Hanf wird gerne noch praktiziert. Allerdings fällt dabei die psychodelische Wirkung weg. Räuchert man nämlich mit EU-zertifiziertem Nutzhanf, muss man keine psychoaktive Wirkung durch das Einatmen des Rauches vermuten. Der maximal erlaubte THC-Gehalt ist so niedrig, dass eine psychodelische Wirkung ausgeschlossen ist.

Da man beim Räuchern mit brennenden bzw. glimmenden Pflanzenmaterialien hantiert, sollte man unbedingt die Warn- und Sicherheitshinweise einhalten:

  • keine brennenden Gegenstände in der Nähe platzieren
  • das glimmende Räuchermaterial nicht alleine im Raum lassen
  • eine feuerfeste Unterlage verwenden
  • nach intensiver Rauchbildung das Zimmer lüften
  • Altersverifizierung

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