Vorteile und Nutzen von Hanffasern

Titelbild: Willfried Wende auf Pixabay

Faser aus der industriellen Nutzhanfpflanze ist eines der Wunder der Natur und eines der größten Potentiale unserer Zeit – sie wird von Polstermöbeln bis hin zu hochwertigen Textilien verwendet.

Vorteile und Nutzen von Hanffasern

Insgesamt ist Hanf anderen Naturfasern in Anbau und Anwendung überlegen. Zu den vielen Vorteilen gehören:

  • Es sind wenig landwirtschaftliche Maßnahmen erforderlich, damit Nutzhanf wächst und es wird weniger Wasser benötigt als für Baumwolle.
  • Industriehanf ist schädlings- und krankheitsresistent; teilweise aufgrund der Tatsache, dass es so schnell wächst.
  • Niedrige Ligningehalte ermöglichen ein umweltfreundliches Bleichen ohne den Einsatz von Chlor.
  • Bei gleicher Anbaufläche kann aus Hanf weitaus mehr Faser gewonnen werden als aus Baumwolle oder Flachs.
  • Es ist eine der stärksten Naturfasern.
  • Geringere Dehnung, damit die Kleidung ihre Form behält.
  • Die Weichheit nimmt mit dem Gebrauch zu.
  • Beim Färben behält es die Farbe besser als Baumwolle.
  • Hanf ist ein perfekter Isolator.
  • Hanf besitzt antibakterielle Eigenschaften.
  • Hervorragende Atmungsaktivität.
  • Hohe Abriebfestigkeit.
  • Beständig gegen Schimmel und Mehltau.
  • Überlegene UV-Blocking-Eigenschaften.

Derzeit sind Kleidung und andere Gegenstände aus Hanffasern noch recht teuer. Allerdings werden die Preise sinken, da ein größerer Teil der Welt wieder industriellen Hanfanbau und -verarbeitung betreibt.

Wäre da nicht der Einfluss der Baumwollindustrie und die unfaire Dämonisierung von Industriehanf im frühen letzten Jahrhundert gewesen, würden heute viele von uns Hanfkleidung tragen und andere Produkte aus Hanf verwenden – und die Umwelt wäre infolgedessen besser dran.