Überdosierung von CBD: Ist das möglich?

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Während Cannabis immer noch mit psychodelischen Drogen assoziiert wird, wurde das Cannabinoid CBD innerhalb der letzten Jahre zum Lifestyleprodukt. Im Vordergrund steht dabei eine alternative Behandlung von Schmerzen sowie die Möglichkeit zur Steigerung des Wohlbefindens. Im Gegensatz zu dem psychoaktiven Cannabinoid der Cannabispflanze, THC, braucht man bei CBD keine Überdosierung im klassischen Sinne zu fürchten. Trotzdem gibt es auch im Umgang mit CBD einige Vorsichtsmaßnamen, an die man sich halten sollte, um auf der einen Seite das bestmögliche Ergebnis zu erzielen sowie unerwünschte Begleiterscheinungen möglichst zu vermeiden. 

Wie kann mir CBD helfen?

Die Forschung beschäftigt sich erst seit knapp 45 Jahren mit der medizinischen Wirkung von Cannabis und darunter auch CBD als Extrakt der Cannabispflanze. Verschafft man sich einen Überblick über laufende Studien in Bezug auf die Wirkung von CBD, wird man schnell mit dem Ausmaß des Wirkungsspektrums des Cannabinoids konfrontiert. Allgemein hat man herausgefunden, dass CBD über verschiedene Rezeptoren oder andere biologische Mechanismen im menschlichen Körper wirkt und dadurch verschiedene physiologische Funktionen beeinflusst. Es gibt nicht die eine Sache oder den einen Zustand, wo CBD als natürlicher Unterstützer in Frage kommt. Dadurch, dass das Cannabinoid mit dem Endocannabinoid System unseres Körpers interagiert, welches wiederum an vielzähligen lebensnotwendigen Prozessen beteiligt ist, erstreckt sich das Einflussgebiet des Pflanzenextraktes auch über verschiedene Ebenen. Das Endocannabinoid System steuert wesentliche Prozesse im peripheren und zentralen Nervensystem. Teil des Systems sind die Endocannabinoide, welche als Botenstoffe fungieren. CBD schlüpft, als dem Körper extern zugeführtes Cannabinoid, ebenfalls in diese Rolle und kann das System dadurch auf natürliche Weise unterstützen. Kurz gesagt hilft es dem Körper dabei, selbst in Balance zu bleiben oder zu kommen, sofern ein Ungleichgewicht hergestellt wurde. Dieses Ungleichgewicht kann innerlicher Stress sein sowie eine Entzündungsreaktion im Körper. 

Nach Auskunft der Bundesopiumstelle beim BfArM hat CBD sowohl in Tiermodellen als auch teilweise in klinischen Humanstudien folgende Eigenschaften gezeigt:

  • anxiolytische
  • antipsychotische
  • antiemetische
  • neuroprotektive
  • antikonvulsive
  • sedative
  • antiinflammatorische 

Der Einsatz von CBD kann deswegen in vielen verschiedenen Situationen hilfreich sein. Von der Entspannungshilfe während der morgendlichen Meditation bis hin zum medizinisch anerkannten Medikament bei schweren Formen von Epilepsie. Um konkrete Wirkungsaussagen treffen zu können, bedarf es allerdings noch weiterer Studien. 

Wie kann man CBD einnehmen?

CBD wird aktuell als Lebensmittel gehandelt und ist deswegen in verschiedenen Drogeriemärkten oder Online Shops in unterschiedlichen Ausführungen vertreten. Diese unterscheiden sich hinsichtlich der enthaltenen CBD Konzentration als auch aufgrund ihrer Beschaffenheit. Die beliebteste Variante ist bisher das CBD Öl. Dabei handelt es sich um ein Extrakt der Hanfpflanze, welches entweder den vollständigen Auszug an Inhaltsstoffen der Hanfpflanze enthält oder nur das reine CBD. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob man vom Entourage Effekt profitieren oder aufgrund der enthaltenen kleinen Menge an THC doch auf reines CBD zurückgreifen möchte. Die Pflanzenextrakte werden dann mit einem weiteren Öl als Trägerbasis angereichert. Meist wird dafür Hanföl verwendet. Dieses ist reich an Mineralstoffen, ungesättigten Fettsäuren und Ballaststoffen. Darüber hinaus sind Vitamine in hohem Maß vorhanden. Insbesondere der Gehalt an Vitamin B1, B2 und E ist für den Vitaminbedarf des Körpers von Vorteil. 

Bezüglich der CBD Konzentration gibt es CBD Öl mit einem Gehalt von fünf Prozent bis hin zu einem Gehalt von 20 Prozent. Diese Differenzen im Gehalt gibt es auch bei anderen CBD Produkten. So ist das Cannabinoid beispielsweise auch in Form von Mundsprays, Lutschpastillen oder im naturbelassenen Zustand der Hanfblüte erhältlich. Letztere kann man mit Hilfe eines Vaporizers verdampfen. Diese Konsummethode erinnert an einen Joint in neuer Fassung. Ein großer Unterschied ist allerdings, dass der Inhalt im Fall des Vaporizers eben nicht verbrannt wird sondern lediglich verdampft, wodurch diese Variante wesentlich gesundheitsschonender ist. Darüber hinaus gibt es ein weiteres Kriterium, wodurch sich der klassische Joint vom CBD Verdampfer unterscheidet – der THC Gehalt. Während es beim „kiffen“ um eben diese psychodelische Wirkung geht, kann man von CBD Produkten nicht „high“ werden. Zwar ist bei den Vollspektrum Produkten durchaus ein kleiner Teil THC enthalten, aber nie mehr als 0,2 Prozent. Zumindest bei den freiverkäuflich und vor allem legalen Produkten. Die 0,2 Prozent beschreiben nämlich den gesetzlichen Richtwert an erlaubtem THC Gehalt, der für Produkte in Deutschland gilt. Alles darüber gilt seit 1972 als Betäubungsmittel, Anbau, Handel, Kauf und Besitz ist in Deutschland verboten. Die einzige Ausnahme bildet medizinisches Cannabis, welches auf Rezept erhältlich ist. 

Welches CBD Produkt letztendlich das richtige ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ein besser oder schlechter im klassischen Sinne gibt es nicht. Diese Entscheidung sollte man in Abhängigkeit zu den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen treffen. Eine Orientierung zur Auswahl eines geeigneten CBD Produktes bietet dir der CBD Berater.  

Was ist bei der Einnahme von CBD zu beachten?

Hält man das Produkt nun in den Händen, geht es darum, dieses richtig einzunehmen. Viele Hersteller verzichten diesbezüglich auf entsprechende Hinweise und betiteln die Produkte als Aromaprodukte oder Kosmetikum, bei welchen vom Verzehr „abgeraten“ wird. Das liegt insbesondere daran, dass die Rechtslage rund um CBD Produkte lange Zeit sehr unsicher war. Ein nicht vorhandener Verzehrhinweis löst zurecht Fragen aus in den Köpfen der Konsument:innen. Wie sind die Produkte einzunehmen und gibt es etwas, was es bei der Einnahme zu beachten gibt?

Bei CBD handelt es sich, wie bereits beschrieben, um ein natürliches Pflanzenextrakt ohne jegliche psychodelische Wirkung. Demnach ist die Einnahme des Wirkstoffes ziemlich risikofrei. Die WHO bestätigt, dass „CBD [ ] im Allgemeinen ein gutes Sicherheitsprofil [besitzt] und gut vertragen [wird]“. Aufgrund der Eigenschaften von CBD wird die eigene Wahrnehmung durch die Einnahme, im Gegensatz zu der von THC, nicht eingeschränkt. Dennoch können eventuell unerwünschte Effekte auftreten. So zum Beispiel Wechselwirkungen mit parallel eingenommenen Medikamenten. Obwohl dafür wahrscheinlich relativ hohe Dosierungen notwendig sind und faktisch betrachtet, Wechselwirkungen zwischen konventionellen Medikamenten häufiger sind als solche mit CBD, kann es dennoch dazu kommen. Durch die Einnahme von CBD könnte die Wirkung gewisser Medikamente verstärkt werden. Das bedeutet auch, dass die Dosis des Medikamentes sogar reduziert werden könnte. Insbesondere die von solchen Medikamenten, die durch Enzyme wie das CYP2D6 und CYP2C19 abgebaut werden. Die Aktivität dieser wird nämlich durch CBD gehemmt. Vorsichtig sollte man allerdings dann sein, wenn man große Mengen an CBD in Kombination mit Medikamenten zu sich nimmt. Damit sind Dosen gemeint, die die zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens deutlich überschreiten. In solchen Fällen kann es zu Schwindel, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen und Benommenheit kommen. Die Zufuhr von CBD sollte dann dringend unterbrochen werden. 

Nebenwirkungen im klassischen Sinne sind durch die Einnahme von CBD jedoch kaum vorhanden, ebenso wenig wie ungünstige Begleiterscheinungen. Daran ändert auch die Dosierung nichts, auch wenn diese deutlich variieren kann. 

Was ist die empfohlene Tagesdosis an CBD?

Es soll endlich losgehen, doch wie viel CBD darf man überhaupt einnehmen? Was ist die empfohlene Tagesdosis und was ist zu tun, wenn man meint, zu viel CBD eingenommen zu haben? Wer nach einer allgemeingültigen Antwort sucht, wird leider nicht fündig werden. Jeder Organismus ist einzigartig und individuell und so verhält es sich auch mit der Dosierung von CBD. Es ist deswegen gut denkbar, dass trotz gleicher Thematik die eine Person bereits bei einer niedrigen CBD Konzentration einen deutlichen Effekt spürt, während andere keinerlei Verbesserungen wahrnehmen können. Faktoren, welche die Intensität der Wirkung von CBD begünstigen, sind beispielsweise der Zustand des körpereigenen Endocannabinoid-Systems sowie das Körpergewicht.

Um die perfekte Tagesdosis an CBD für sich selbst herauszufinden, muss man also verschiedene Dosierungen testen und messbare Faktoren mit einbeziehen. Im Normalfall liegt die empfohlene Dosierung im Mikrobereich. Dieser erstreckt sich zwischen 0,5 bis 20 mg CBD pro Tag. Die Experten denken, dass bereits 2,5 mg CBD pro Tag ausreichen, um interessante Effekte auszulösen. Eine solche Dosis verwenden Konsumierende primär zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens oder bei kleineren Leiden. Wenn es darum geht, das CBD als ergänzende Therapieform bei beispielsweise Epilepsie zu verwenden, muss man die Dosierung entsprechend anpassen. In der Regel übernehmen dies allerdings die begleitenden Fachärzt:innen, weshalb diese auch gleichzeitig die empfohlene Tagesdosis festlegen. 

Je nach Thematik ist die Frage nach der perfekten Dosierung in vielen Fällen noch offen. Allgemein hat sich die Trial-and-Error Methode etabliert. Währenddessen sollte man stets notieren, welche Menge man von welchem Produkt zu sich genommen hat. Dabei ist wichtig zu beachten, über welche CBD Konzentration das jeweilige Produkt verfügt. In der Regel kann man diese Informationen der Packungsbeilage oder dem jeweiligen Produktetikett entnehmen. Es ist immer ratsam, in diesen Prozess der Dosierungsfindung Ärzte und Gesundheitspersonal miteinzubeziehen. 

Was passiert, wenn ich zu viel CBD eingenommen habe?

Ob man nun „zu viel“ CBD einnehmen kann, ist relativ. Wissenschaftler:innen konnten bis jetzt keine genaue Aussage treffen, ob eine Überdosierung möglich ist und wenn ja, ab wann es zu viel CBD ist. Orientiert man sich diesbezüglich an Berichten, können sogar hohe Dosierungen von bis zu 1500 mg/ Tag unter kontrollierter Verabreichung gut vertragen werden. Allerdings werden solche Dosierungen ausschließlich im therapeutischen Bereich und nur unter ärztlicher Überwachung eingesetzt. Eine Überdosierung durch private Einnahme handelsüblicher CBD Produkte ist demnach nicht möglich, zumindest nicht im klassischen Sinne. Um die 1500 mg CBD pro Tag zu knacken, müsste man auf jeden Fall in einem Zug mehr als ein 10 ml CBD Fläschchen leeren. Abgesehen davon, dass dies aus Versehen eher selten passiert, rät man von solchen Dosierungen im privaten Gebrauch ab. Die durchschnittliche Standarddosis bei konkreten Beschwerden und Anwendungsbereichen ist deutlich niedriger. 

Dennoch kann es sein, dass es bei Personen, die generell eine intensivere Wirkung verspüren, bei einer zu hohen Dosierung für ihren Organismus, zu folgenden Symptomen kommt:

  • Verminderter Appetit
  • Müdigkeit
  • Sedierung
  • Durchfall

Darüber hinaus gibt es in der Literatur Hinweise darauf, dass eine zu hohe Dosierung zu einer reversiblen Erhöhung der Lebertransaminasen führen kann. Gleiches gilt für die Kombination von CBD mit Leber beeinträchtigenden Medikamenten. Letzteres sollte deswegen noch vor der Einnahme mit der behandelnden medizinischen Fachkraft abgestimmt werden. 

Nutzt man Vollspektrum CBD Produkte, sind neben dem CBD auch noch weitere Cannabinoide, wie beispielsweise THC enthalten. Zwar darf dieses nur in ganz kleinen Mengen verfügbar sein, ausschließen kann man mögliche Symptome durch eine erhöhte Menge an THC jedoch nicht. So sind in der Literatur weitere Nebenwirkungen von CBD Produkten nur dann aufgeführt, wenn diese einen erhöhten THC-Wert aufgewiesen haben. Es ist deswegen wichtig, dass vor allem Personen, die besonders sensibel auf CBD Produkte reagieren, darauf achten, dass sie lediglich CBD Produkte mit einem besonders niedrigen THC Gehalt erwerben. Im Idealfall ist dieser dann kaum bis gar nicht nachweisbar. Wenn man gar kein Risiko eingehen möchte, ist man mit reinen CBD Produkten auf der sicheren Seite. 

Was tun bei einer CBD Überdosis?

Fühlt man sich nach der Einnahme eines CBD Produktes nicht gut, hat man also möglicherweise zu viel davon eingenommen und der eigene Organismus kommt mit dem Wirkstoff nicht klar. In diesem Fall gilt: Ruhe bewahren! Wie gesagt, eine klassische Überdosierung von CBD ist nicht möglich, weshalb man auch keine Angst haben muss, sollten oben genannte Symptome auftreten. Im ersten Moment kann dies natürlich unangenehm sein, die Beschwerden sollten sich jedoch nach kurzer Zeit selbstständig wieder reduzieren. Dazu gibt man dem Körper im besten Fall Zeit und Ruhe. Was man in keinem Fall machen sollte, ist die Dosis von CBD weiter zu erhöhen. 

Um beim nächsten Mal nicht wieder über Beschwerden klagen zu müssen und der perfekten Dosis näher zu kommen, kann man folgendes tun:

  • Dosierung reduzieren: 

Tritt die gewünschte Wirkung nicht ein, tendiert man leicht dazu, die Dosierung zu erhöhen. Kommt es dann allerdings zu Beschwerden, hat man dem Körper womöglich zu viel zugemutet. Deswegen sollte man beim nächsten Mal die Menge reduzieren. Weniger ist nämlich häufig mehr, das gilt auch für CBD. CBD Öl lässt sich hier am besten individuell dosieren, während man die Kapseln nur mit vorgefertigten Dosierungen erhält.

  • CBD Gehalt berücksichtigen:

Die Dosierung ist nicht nur durch die Menge eines bestimmten CBD Produktes regulierbar, sondern auch durch die jeweilige CBD Konzentration. 

  • CBD Öl mit 5% Konzentration: CBD Gehalt pro Tropfen liegt etwa bei 1,52 mg 
  • CBD Öl mit 10% Konzentration: CBD Gehalt pro Tropfen liegt etwa bei 3,04 mg 

Vielleicht lohnt es sich auf ein Produkt mit einem niedrigeren Gehalt umzusteigen, damit die Dosierung entsprechend weiter reduziert werden kann. 

  • Nicht zu viele CBD Produkte miteinander kombinieren:

Die Vielfalt an CBD Produkten ist groß. Nicht nur, dass CBD Öle in unterschiedlichen Konzentrationen verfügbar sind, erschwert die Kaufentscheidung. Man kann darüber hinaus auch zwischen Vollspektrum und reinen Produkten unterscheiden. Außerdem existieren neben dem klassischen CBD Öl auch noch CBD Liquid, CBD Blüten CBD Harz, CBD Spray, CBD Kapseln sowie CBD Cremes, Gels und Salben. Um eine Überdosierung künftig zu vermeiden, sollte man nicht zu viele der Produkte miteinander kombinieren. In Summe steigt dadurch nämlich die Konzentration von CBD im Körper und es kann zu den genannten Symptomen kommen.

  • Wechselwirkungen ausschließen

Es gibt bisher noch zu wenig Erkenntnisse darüber, inwieweit das Cannabinoid mit Medikamenten interagiert und wann es zu Komplikationen kommen kann. Doch wie viele andere Pflanzenstoffe auch, kann CBD den Metabolismus von Arzneistoffen beeinflussen. Um Risiken möglichst auszuschließen, sollte man einen zeitlichen Abstand von mindestens drei bis vier Stunden zwischen der Einnahme von CBD und dem Medikamenten einhalten. Es ist zudem ratsam, den begleitenden Verzehr genau zu beobachten und zuvor mit dem behandelten Arzt zu besprechen.

  • Auf Extraktionsmethode und Qualität achten

Konnten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ausgeschlossen werden, können die Beschwerden auch auf eine mangelhafte Qualität der Produkte zurückgeführt werden. Um dies zu vermeiden, sollte man Produkte verwenden, die durch möglichst schonende Extraktionsmethoden hergestellt wurden. Darüber hinaus können Verunreinigungen oder Lösungsmittelrückstände negative Reaktionen auslösen. Eine Biozertifizierung bei CBD Produkte ist daher ratsam. Die Produkte sind dann nämlich frei von unerwünschten Pestiziden und Schwermetallen, welche sonst zu negativen Begleiterscheinungen führen können. 

  • Das passende CBD Produkt finden

Die Auswahl an CBD Produkten ist groß und erstreckt sich von Ölen, über Liquids bis hin zu Cremes und Salben. Treten beim Ausprobieren eines Produktes Beschwerden auf, kann es daran liegen, dass man noch nicht das passende Produkt gefunden hat. Möglicherweise verträgt man auch die enthaltenen Zusatzstoffe nicht. Beispielsweise das Trägeröl beim CBD Öl. In den meisten Fällen handelt es sich hier um Hanföl, welches mit CBD Extrakt angereichert wird.

  • Einnahmemethode variieren

Die Produkte unterscheiden sich auch in der Darreichungsform und damit der Methode, wie das CBD dem Körper zugeführt wird. Während die einen das CBD vielleicht besser in Form von Kapseln vertragen, ist für andere der Konsum über die Mundschleimhaut am geeignetsten. Die Produkte unterscheiden sich darüber hinaus auch hinsichtlich dem Wirkungsbeginn und der Wirkungsdauer. Je nachdem ob man eine schleichende, zeitverzögernde Wirkung bevorzugt oder eine möglichst schnelle, muss man auch die Konsummethode anpassen. 

Zu viel CBD für Tiere möglich?

Bei kontrollierter Verabreichung von CBD Produkten beim Menschen ist eine Überdosierung nicht zu befürchten. Doch werden die Produkte inzwischen auch vermehrt in der Behandlung von Tieren eingesetzt. Ist eine hier eine CBD Überdosierung möglich? Neuste Studien weisen darauf hin, dass eine kontrollierte Verabreichung von CBD Produkten auch bei Tieren sicher ist. Ebenso wie bei uns Menschen, sollte man die Einnahme mit einer geringen Dosis beginnen und nur nach Bedarf in kleinen Schritten steigern. Wenn das Tier bereits Medikamente einnehmen muss, ist die parallele Einnahme von CBD zuvor mit dem Tierarzt abzusprechen. 

Fazit

Eine Überdosierung von CBD im klassischen Sinne, ist durch eine kontrollierte Einnahme von freiverkäuflichen Produkten nicht möglich. Da es keine allgemeingültige Dosierungsempfehlung gibt, muss man diese mit Hilfe der Trial-and-Error Methode für selbst herausfinden. Ist auf dem Produkt eine Verzehrempfehlung vorhanden, kann man sich an dieser orientieren. Anderenfalls sollte man mit einer Mikrodosis starten und sich dann langsam voran tasten. Dabei dem Körper etwa drei bis vier Tage Zeit lassen, sich auf die neue Dosierung einzustellen. Es kann sein, dass man irgendwann eine für den eigenen Körper zu hohe Dosierung wählt, weshalb es zu Müdigkeit, Durchfall sowie einem verminderten Appetit kommen kann. Die Symptome sollten allerdings von alleine wieder verschwinden und die Dosierung von CBD entsprechend runterreguliert werden. Falls man parallel auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen ist, sollte die Zugabe von CBD mit dem behandelten Arzt besprochen werden. Über die möglichen Wechselwirkungen von CBD mit Medikamenten weiß man bislang noch zu wenig. Es kann jedoch sein, dass sich die Wirkung der Arznei verändert. Die ärztliche Absprache ist auch dann notwendig, wenn man unter Leberproblemen leidet. Beachtet man all diese Punkte, kann man ganz bestimmt gemeinsam mit einem hochwertigen CBD Öl und Geduld die für sich perfekte Wohlfühl-Dosierung finden.