Heimtextilien

Textilien aus Hanf sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch gut für die Haut. Sie sind atmungsaktiv und überraschend weich. Was liegt da näher, als dass es auch für alles rund um das Bad Textilien aus Hanf gibt, seien es nun Handtücher, Seifensäcke, Waschhandschuhe, Gesichtstücher und vieles mehr - viel Spaß beim Stöbern.

Die Fasern der Hanfpflanze werden immer begehrter, ihre Vorteile sind quasi unschlagbar. Hanffasern sind:

  • besonders lang
  • reißfest
  • widerstandsfähig
  • hautfreundlich
  • feuchtigkeitsregulierend
  • nachhaltig

Die Hanffaser ist demnach auch sehr robust und so sind es auch die daraus produzierten Heimtextilien aus Hanf. Sie sind stabil in ihrer Form und noch dazu knitterfrei. Sie sind saugfähig, antibakteriell und atmungsaktiv. Diese Vielfältigkeit macht sie zu einem Allroundtalent, weshalb Heimtextilien aus Hanf in unterschiedlichen Formen verfügbar sein können.

Neben den Faservorteilen stehen natürlich auch die Anbauvorteile, die Hanf mit sich bringt. Die Pflanze ist relativ anspruchslos und gedeiht fast überall. Da Hanf den Boden auch nicht auslaugt, wird er von vielen Bauern als Vor- bzw. Zwischenfrucht angebaut, um den Boden zwischen der Ernte aufzubereiten. Der Rohstoff ist besonders nachhaltig und effizient. Innerhalb von drei Monaten wächst der Hanf bis zu vier Meter in die Höhe und verbraucht dabei kaum Wasser, noch muss er gedüngt oder mit Pestiziden behandelt werden.

Insbesondere die hautfreundliche und feuchtigkeitsregulierende Eigenschaft von Hanffasern machen diese zu einem idealen Rohstoff für den Einsatz im Badezimmer. Aus Hanfstoff lassen sich folgende Utensilien herstellen:

  • Handtücher
  • Seifensäckchen
  • Waschhandschuhe
  • Gesichtstücher

Heimtextilien aus Hanf sind vor allem auch für empfindliche Haut und Allergiker geeignet. Immer mehr Menschen reagieren nämlich allergisch auf die in Textilien enthaltenen Chemikalien, Farbstoffe und Hilfsmittel, die zur Färbung von Textilien benutzt werden. In der Textilindustrie werden in der Regel Chemikalien bei diversen Herstellungsprozessen sowie beim Anbau der Rohstoffe genutzt. Diese bleiben dann als Rückstände in T-Shirts, Hosen und auch Handtüchern zurück, mit denen wir uns täglich den nackten Körper abtrocknen. Kein Wunder, dass es bei vielen Menschen zu starken Hautirritationen und -reizungen kommen kann. Darüber hinaus können die Giftstoffe über die Haut aufgenommen werden und belasten somit auch unseren Körper und wichtige Organe von innen. Da beim Anbau von Hanf keine chemische Pflanzenbehandlung notwendig ist, sind Handtücher aus Hanf sowie diverse weitere Heimtextilien aus Hanf besonders schadstofffrei und dadurch auch allergikerfreundlich.

Was früher Gang und Gebe war, blüht heutzutage wieder auf. Mit Rücksicht auf den eigenen ökologischen Fußabdruck, wächst der Markt an wohltuenden Seifen für Körper und Gesicht. Die Produktpaletten an herkömmlichen Waschutensilien in Drogeriemärkten sind unüberschaubar geworden und liefern insbesondere eine Sache: jede Menge Verpackungsmüll. Integriert man Seifen in die tägliche Körperhygiene, kann man einen kleinen Beitrag mit großer Wirkung leisten. Damit die Seife auf dem Kopf gut aufschäumt und anschließend sicher transportiert werden kann, verwendet man Seifensäckchen. Es handelt sich um einen kleinen Beutel, in welchem man die Seife sicher verstauen und vor Staub schützen kann. Diesen Beutel kann man dann in der Dusche aufhängen, damit das Wasser abtropft und sowohl Beutel als auch Seife trocknen.

Seifensäckchen werden in der Regel aus Naturfasern hergestellt, da diese nicht nur nachhaltig sondern auch gut zur Haut sind. Durch die spezielle Webtechnik helfen Seifensäckchen aus Hanf dabei, dass die Seife besonders gut aufschäumt, sodass die Haarwäsche wie gewohnt funktioniert – nur eben ohne Plastik.

Darüber hinaus nehmen Seifensäckchen aus Hanf einen hohen Stellenwert bei der Pflege der Haut ein, genauer gesagt dem Peeling dieser. Herkömmliche Peeling Produkte integrieren Mikroplastik-Kügelchen, die die abgestorbenen Hautschüppchen durch rubbeln beseitigen sollen. Auf diese kann man aber ohne Probleme verzichten, denn durch einen hohen Hanfanteil im Seifensäckchen, werden die Hautschüppchen bereits beim Auftragen des Schaums unter der Brause vom Körper sanft entfernt. Gleichzeitig wird die Durchblutung der Haut angekurbelt. Die Pflege kommt dann ganz automatisch durch die verwendete Seife. Mit einem Seifensäckchen aus Hanf kann man sich den Kauf eines gesonderten Peeling Produktes also sparen und damit nicht nur den eigenen Geldbeutel sondern auch die Umwelt schonen. Auch die Haut wird vor aggressive Hautreinigungsprodukte geschützt. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn diese bereits angegriffen und gereizt ist. So zum Beispiel, wenn man unter Hautproblemen leidet. Die Entzündungen entstehen häufig deswegen, weil abgestorbene Hautschuppen die Poren verstopfen und überschüssiger Talg nicht entfernt wird. Aggressive Hautreinigungsprodukte reizen die Haut jedoch nur noch zusätzlich, sodass ein Kreislauf geschaffen wird, der immer mehr Unreinheiten hervorbringt, statt die Haut abheilen zu lassen. Durch die sanfte Reinigung und Massage mit einer milden Seife und einem Seifensäckchen aus Hanf wird die Haut befreit und kann wieder atmen. Das geschieht jedoch ohne die Haut noch weiter zu reizen oder sogar rissig zu machen, was den Bakterien noch mehr Tür und Tor für neue Entzündungen öffnen würde.

Darüber hinaus findet das Seifensäckchen aus Hanf im trockenen Zustand Anwendung bei der Trockenmassage. Man stülpt sich das Utensil dazu wie einen Handschuh über die Hand und massiert in kreisenden Bewegungen den kompletten Körper. Der Druck kann dabei je nach persönlichem Empfinden angepasst werden. Eine solche Massage wird klassischerweise während dem Fasten angewandt, da sie den Stoffwechsel und die Durchblutung anregt sowie gestaute Lymphe abfließen lässt. Giftstoffe können dadurch aus dem Körper ausgeschwemmt werden und die Haut wird gleichzeitig noch ein wenig gestrafft.

Seifensäckchen aus Hanf sind also vielseitig einsetzbar, umweltschonend und können die vielen Tiegelchen und Tuben mit komplexen chemischen Inhaltsstoffen aus deinem Bad fristlos verbannen. Es ist quasi ein Multitool für die Körperpflege und Wellness mit Zero Waste Benefit.

Hanffasern sind Hohlfasern mit einem hohen Lufteinschluss. Dadurch entspricht die Wärmehaltung bzw. die Wärmespeicherung die der Schafschurwolle und ein hohes Maß an Atmungsaktivität ist gegeben. Dazu kommt ein weiteres Talent von Hanf: Er ist ein wahrer Feuchtigkeitsmanagement-Experte. Dadurch, dass er eben diese Hohlfasern aufweist, können Hanffasern bis zu 30% des Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne dabei an Festigkeit oder Formstabilität zu verlieren. Das Textil fühlt sich nicht einmal klamm an. Eine Eigenschaft, die nur so danach schreit, Heimtextilien wie zum Beispiel Handtücher aus Hanf herzustellen.

Insbesondere Handtücher sollten über eine optimale Feuchtigkeitsregulierung verfügen, da sich Viren, Bakterien und Pilzsporen in dauerfeuchter Wäsche sehr gut vermehren. Es kann schon mal passieren, dass man sich am nächsten Morgen mit einem Handtuch abtrocknet, dass noch nicht wirklich trocken war. Auf Dauer entsteht dann auch ein muffiger Geruch, der nur noch schwer wieder aus der Wäsche geht. Tatsächlich nehmen Handtücher aus Hanf Feuchtigkeit gut auf, geben diese allerdings auch schnell wieder ab und unterdrücken zusätzlich die Entstehung von Gerüchen. Der Grund dafür liegt in der Beschaffenheit der Fasern, welche dauerhaft über diese einzigartige Eigenschaft verfügen.

Hanffasern sind deutlich nachhaltiger als Baumwollfasern. Zwar handelt es sich in beiden Fällen um Naturfasern, die Baumwollindustrie birgt allerdings ein enormes Risikopotential in Sachen Umweltschutz. Darüber hinaus haben Heimtextilien aus Hanf eine antibakterielle Eigenschaft. Waschlappen und Handtücher aus Hanf herzustellen ist demnach nicht nur gut für unsere Umwelt sondern auch für unsere Haut. Zudem sind Hanffasern die stabilsten Naturfasern, weshalb die Produkte besonders lange halten. Heimtextilien aus Hanf können außerdem Feuchtigkeit besonders schnell aufnehmen, gleichzeitig aber auch wieder schnell abgeben.

Die Hautfreundliche und gleichzeitig feuchtigkeitsregulierende Eigenschaft von Hanf macht den Stoff zu einem perfekten Rohstoff für die Herstellung von Bettwäsche. Bettwäsche aus Hanf sorgt nämlich für ein angenehmes Klima im Bett – sowohl im Sommer als auch im Winter. Schweres Gewebe aus Hanf kann beispielsweise zu Gardinen weiterverarbeitet werden, während Mischungen aus Hanf und Bio Baumwolle, Tencel oder Leinen einen eher weichen Stoff ergeben und sich gut für die Herstellung von nachhaltigen Handtüchern und Waschlappen aus Hanf eignen. Grobes Hanfgewebe findet sich wiederum in Seifensäckchen und Naturschwämmen wieder.

Da Hanffasern leider noch nicht weit verbreitet sind und sich sowohl der Anbau als auch die Weiterverarbeitung teilweise schwierig gestaltet, sind Heimtextilien aus Hanf leider noch nicht wirklich in den herkömmlichen Ladengeschäften angekommen. Deswegen muss man auf der Suche nach Heimtextilien aus Hanf auf spezielle Onlineshops zurückgreifen, die sich auf den Rohstoff spezialisiert haben. Unsere Händler bieten zum Beispiel ein breites Sortiment an Hanftextilien für das Badzimmer an.