Der natürliche Pepp fürs Schlafzimmer

Titelbild: von Sasin Tipchai auf Pixabay

Sex ist ein Ausdruck von Leidenschaft und Intimität – Sex ist der Grund, weshalb wir alle leben – Sex ist wunderbar. Doch was ist, wenn man keine Lust mehr empfindet? Den Abend lieber zu zweit auf der Couch verbringt um Serien zu schauen, anstatt wie wild übereinander herzufallen? Nicht immer ist diese Phantasie auch Realität. Gelegentliche sexuelle Unlust innerhalb einer Beziehung kommt mit zunehmender Beziehungsdauer häufiger vor. Erektionsprobleme bei Männern und Scheidentrockenheit bei Frauen können damit einhergehen und dazu führen, dass nichts mehr los ist im Bett. Die Problematik soll nicht länger ein Tabuthema sein. Es gibt verschiedene Ansätze den Pepp zurück ins Schlafzimmer zu bringen und das Feuer wieder zu entfachen. Eine natürliche Herangehensweise stellt Cannabidiol dar, der begehrte und nicht psychoaktive Bestandteil der Cannabispflanze. Dass der Wirkstoff dein Liebesleben ankurbeln kann, haben wir bereits angedeutet. Wie genau es aber dazu kommt, dass CBD dich selbst und deinen Partner begehrenswerter macht, soll in diesem Beitrag näher erläutert werden.

Sexuelle Unlust bei Paaren

Im Durchschnitt haben die Deutschen im Leben ca. 12 Sexualpartner. Ein heißer Flirt in der Bar an einem Samstagabend kann durchaus ein feucht fröhliches Szenario auslösen und die Anzahl an Sexualpartnern steigern. Der meiste Sex findet allerdings zwischen festen Paaren statt. Frisch verliebte Paare können oft gar nicht mehr die Finger voneinander lassen. Man will am liebsten jede Sekunde mit dem Partner verbringen. Schmetterlinge schwirren im Bauch umher und die Anziehung des Gegenübers ist groß. Je länger die Beziehung jedoch besteht, desto weniger haben die Paare laut Studien Sex. Während in der Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen frische Paare im Durchschnitt 9 bis 10 mal pro Monat Sex haben, erreichen gleichaltrige Paare mit einer Beziehungsdauer von über 6 Jahren nur etwa die Hälfte. 4 bis 6 mal im Monat soll es dann nur noch zu leidenschaftlichen Momenten kommen. Etwa 40% der Männer ist das in der Partnerschaft allerdings zu wenig, 19 % der Frauen auch.

Weniger Sex im Alter

Doch nicht nur die Beziehungsdauer ist ein entscheidendes Kriterium wenn es um das Ausmaß leidenschaftlicher Momente geht. Auch das Alter beeinflusst Frauen sowie Männer was die Lust auf Sex angeht. Mit Mitte 20 soll zuerst ein Aufschwung in der Lust auf Sex erkennbar sein. Mit Anfang 30 jedoch verspüren statistisch gesehen Frauen am häufigsten die größte Unlust auf Sex. Männer sind diesbezüglich später dran, mit Mitte bis Ende 40 sollen sie am wenigsten Lust auf Sex haben. Ab einem Alter von 55 Jahren soll die Lust dann kontinuierlichen sinken. Trotzdem sind im Vergleich die 56- bis 65-Jährigen sexuell aktiver als die 18- bis 25-Jährigen. Mit der sinkenden Lust auf Sex sinkt auch die sexuelle Zufriedenheit. Mit „Ende 60“ soll dann für ältere Paare meistens endgültig Schluss sein, so berichten zumindest Studien.

Woher die fehlende Lust auf Sex kommt

Die Gründe für sexuelle Unlust sind so individuell wie die jeweiligen Liebespaare. Dabei können sie sowohl physischer als auch psychischer Natur sein. Es gibt diverse Faktoren, die häufig im Zusammenhang mit sexueller Unlust stehen. Dazu zählen ganz klassisch die auftretenden Unstimmigkeiten innerhalb einer Beziehung. Werden diese nicht ausgesprochen und geklärt, herrscht oft miese Stimmung und erotische Gefühle kommen eher weniger auf. Mangelnder Schlaf und Stress zählen ebenfalls zu den häufigsten Gründen für sexuelle Lustlosigkeit. Diese Situation kennt bestimmt jeder und mit halb geschlossenen Augen macht der Sex eher weniger Spaß. Auch ein mangelndes Selbstbewusstsein und fehlendes Körpergefühl können einem die Lust auf Intimität nehmen. Dazu kommt die hormonell bedingte Lustlosigkeit, beispielsweise durch die Einnahme der Pille durch die Frau. Der monatliche Zyklus der Frau kann neben der unzubändigenden Lust auf Schokolade auch sexuelle Unlust bedingen. Ebenso die Menopause, also wenn die Regelblutungen der Frau aufhören. Ein weiterer Grund für sexuelle Unlust kann die Einnahme von Medikamenten sein. Dazu zählen blutdruckdenkende oder durchblutungsregulierende Wirkstoffe, Hormonblocker oder Psychopharmaka.

Doch auch wenn, aus welchen Gründen auch immer, die Lust auf Sex und leidenschaftliche Momente mit dem Partner abnimmt, heißt das nicht, dass die große Liebe verflogen ist. An dieser Stelle gilt: keine Panik! Es ist ganz normal, dass die Lust im Laufe der Zeit abnimmt und das hat nicht zwingend etwas mit der empfundenen Liebe dem Partner gegenüber zu tun.

Wie sich sexuelle Unlust äußern kann

In einer langjährigen Beziehung gehören Sexualität und Leidenschaft bei den meisten Paaren unbedingt zusammen. Vor allem Frauen verbinden mit Sexualität viel mehr als nur den reinen Akt. Zärtlichkeit und Gefühl macht für Frauen einen großen Teil von Sexualität aus. Liebe, Lust und Zuneigung gehören ebenfalls dazu. Sex spielt also eine wesentliche Rolle in unserem Leben und in partnerschaftlichen Beziehungen. Wenn die Lust auf Sex aber nun weniger wird, ist davon auszugehen, dass es zu „Nebenwirkungen“ in Bezug auf die Beziehung und den Partner führen kann. Studien belegen, dass sich Männer mit Erektionsproblemen häufig aus der Beziehung zurückziehen. Auch Angst vor körperlichen Berührungen und dem Austausch von Zärtlichkeiten können daraus resultieren. Aus Küssen und Umarmungen könnten Forderungen zum Sexualakt durch den oder die Partnerin entstehen. Um sich dann nicht eingestehen zu müssen, dass das gute Stück nicht standhalten kann, ziehen sich Männer in 83% der Fälle lieber zurück. Dies ist nicht nur für die Partnerschaft belastend sondern erhöht auch die Wahrscheinlichkeit für Männer, aufgrund des empfundenen Leidensdrucks depressiv zu werden.

Gerade die hormonell bedingte sexuelle Unlust bei Frauen kann aufgrund eines gesenkten Östrogenspiegels im Gehirn die genitale Durchblutung, Elastizität und Sensibilität vermindern. Die amerikanische Ärztin Dr. Alex Capano berichtet in einem Interview, dass Frauen demnach öfter unter Scheidentrockenheit und Schmerzen beim Sex leiden. Eine weitere sexuelle Störungen kann der Vaginismus sein. In diesem Fall verkrampft die Muskulatur um die Vagina herum ungewollte und verhindert damit die Penetration. Jede der beschriebenen Symptome sollte ernstgenommen und behandelt werden.

Was tun bei sexueller Unlust

Wie man schnell merkt, kann man zwar nicht alle, aber einiger dieser einflussnehmenden Faktoren regulieren. Streitigkeiten klären, ein besseres Stressmanagement schaffen und an der Selbstliebe und -akzeptanz arbeiten – nichts leichter als das. Zusätzlich kann man natürlich auch auf Hilfsmittel zurückgreifen, die einen dabei unterstützen sollen, sexuell aktiver zu werden. Viagra ist das wohl bekannteste Potenzmittel für Männer. Es handelt sich dabei um ein rezeptpflichtiges Medikament, welches dem Mann bei sexueller Stimulation zu einer Erektion verhilft. Potenzmittel dieser Art sind in Deutschland verschreibungspflichtig, da sich durchaus auch diverse Nebenwirkungen haben können. Natürliche Potenzmittel für den Mann, bieten laut Studien keinen garantierten Erfolg und bewirken zum Teil fragwürdige Geschehnisse. So wird beispielsweise die sogenannte spanische Fliege empfohlen. Damit wird ein geflügelter Käfer bezeichnet, dessen abgesondertes Gift hochpotent ist aber in großen Maßen sogar tödlich wirken kann. In Griechenland verwendete man diesen Wirkstoff früher zur Vollstreckung eines Todesurteils. Heute wird das Mittel in einer schwachen Dosierung bei Potenzproblemen verabreicht. Das Gift reizt die Harnwege, was letztendlich zu einer Erektion führen soll. Ob man das wirklich will, sollte man sich vorher genau überlegen. Auch Frauen können zwischen einer hormonellen Behandlung und natürlichen Alternativen wählen. Bei der Damiana zum Beispiel handelt es sich um eine kleine Strauchpflanze, welche bereits von den Maya als natürliches Aphrodisiakum genutzt wurde.

Sex Experten warnen allerdings vor der Zugabe von Medikamenten, da diese nur situativ wirken und zudem oft unerwünschte Nebenwirkungen zeigen. Wie bereits beschrieben wurde, ist die Sexualität, vor allem bei Frauen, ein Zusammenspiel aus verschiedenen Faktoren. Die Situation, der Körper und die Emotionen müssen zusammenpassen, weshalb ein natürlicher und ganzheitlicher Weg zu mehr Leidenschaft deutlich effektiver ist. Entspannungsübungen und Sport können bereits einiges bewirken. Yoga, Pole-Dance und Zumba bringen das Sexlaufwerk wieder in Schwung. Auch eine Ernährungsumstellung kann hilfreich sein. Bestimmte Nahrungsmittel haben nämlich eine anregende Wirkung. Dazu zählen zum Beispiel Knoblauch, Feigen, Avocado und Kürbis-Samen. Zucker, Weißmehlprodukte und Fast Food sollten dagegen lieber vom Speiseplan für eine erhöhte Libido gestrichen werden.

CBD im Schlafzimmer – wie Cannabis das Feuer wieder zum Lodern bringt

Der wichtigste Faktor in Bezug auf sexuelle Lust, Erregung und Leidenschaft ist jede Menge Dopamin und gute Laune. Die Lust auf Sex beginnt im Kopf. Deswegen ist es nur verständlich, dass Anspannung, Stress und schlechte Gefühle nicht förderlich für eine erhöhte Libido sind – im Gegenteil!

CBD verfügt über bedeutende medizinische und therapeutische Vorteile. Einige positive Effekte durch sind bereits bekannt. Dazu zählt unter anderem auch der wesentliche Beitrag zu einem gelungenen Stressmanagement. Das CBD interagiert mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System, welches verschiedene Abläufe in unserem Körper reguliert. Dazu zählt auch die Stressempfindlichkeit. Eine optimale Signalübertragung in diesem System verhilft zu mehr Entspannung, weshalb CBD uns durchaus eine gute Portion Stress nehmen kann. Wird dem Stress entgegengewirkt, steigt auch wieder der Dopaminspiegel. Neben einer geförderten Ausschüttung von Dopamin, werden auch weitere Neurotransmitter vermehrt freigesetzt. Diese bewirken unter anderem eine Erweiterung der Blutgefäße, was wiederum einen stärkenden Effekt auf das Nervengerüst hat. Konsumenten von CBD berichten davon, nach der Anwendung entspannter zu sein, die gespürte innere Unruhe zu verlieren und erleben allgemein ein besseres Wohlgefühl. Studien können dieses Empfinden nachweisen. CBD interagiert laut der Wissenschaft wohl auch auf positive Art und Weise mit den Serotoninrezeptoren im Gehirn. Das Serotonin beeinflusst verschiedene Funktionen im menschlichen Körper, dazu zählen auch die emotionale Verfassung, sowie das Wohlbefinden und das empfundene Glück. Das sind unter anderem Gründe dafür, wieso CBD auch Menschen mit Depressionen helfen kann. Obwohl der nicht psychoaktive Bestandteil der Cannabispflanze die Entspannung fördert, wird man durch den Konsum in keiner Weise high oder müde. Es passiert eher genau das Gegenteil. Konsumenten fühlen sich aufgrund der gesteigerten Stoffwechselrate im Körper ausgeschlafen, fit und sogar konzentriert. Eine gesteigerte Aktivität ist in jeglicher Hinsicht von Vorteil, aber natürlich auch in Bezug auf das Sexleben. Zudem erhöht das Cannabidiol die Ausschüttung körpereigener Sexualhormone. Beim Mann wäre ist das das Testosteron, bei der Frau das Östrogen. Dadurch wird die Libido ebenfalls gesteigert und das Lustempfinden nimmt Fahrt auf. Ein gesteigerter Testosteronspiegel begünstigt beim Mann zusätzlich die Erektionsfähigkeit, was einen angenehmen Nebeneffekt von CBD darstellt.

CBD im Vergleich zu anderen pflanzlichen Potenzmitteln

Im Gegensatz zu anderen pflanzlichen Wirkstoffen der Sexualmedizin, bewirkt das Cannabidiol somit eine ganzheitliche Unterstützung bei sexueller Unlust anstatt lediglich die Symptome zu behandeln und beispielsweise dem Mann nur zu mehr Standfestigkeit zu verhelfen. Außerdem hat CBD bisher keine nennenswerten Nebenwirkungen gezeigt. Dies ist ein klarer Vorteil gegenüber der zuvor erwähnten spanischen Fliege, bei deren Anwendung mit falscher Dosierung der Sexualakt tödlich ausgehen kann.

Die praktische Anwendung von CBD

Im besten Fall sollte der pflanzliche Wirkstoff etwa eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr konsumiert werden. Auf welche Art und Weise dies geschieht, soll den persönlichen Präferenzen überlassen sein. Aufgrund den bereits erwähnten Frauenproblemen beim Sex wie z.B. Scheidentrockenheit und Schmerzen, wurde zusätzlich auch ein Intim-Öl entwickelt und mit Hanfsamen-Extrakt verfeinert. Das aphrodisierende Massageöle für den Intim-Bereich macht sich die beruhigende und schmerzlindernde Wirkung von CBD zunutze, um die Frau an Ort und Stelle zu unterstützen. Frauen berichten von einem durch das Intim-Öl hervorgerufenen kribbelnden und wärmenden Effekt. Dies hat den Hintergrund, dass das weibliche Geschlechtsorgan und dessen Schleimhäute gut bestückt mit Rezeptoren sind, die mit dem CBD interagieren. Das enthaltene Cannabidiol fördert somit die Durchblutung des Gewebes und erhöht die Empfindsamkeit sowie die Produktion vaginaler Gleitflüssigkeit. Diesen Ansatz verfolgt auch das Cannabis-Gleitmittel Foria. Mittels einer eigens entwickelten Mischung aus THC und CBD soll dieses Gleitmittel die weibliche Lust steigern. Frauen berichten von besserem Sex und multiplen und langen Orgasmen aufgrund der Anwendung. Verfügbar ist das Gleitmittel allerdings nur in Kalifornien und auch nur gegen Vorlage eines entsprechenden Rezeptes.

Der Einsatz von Cannabidiol in der Sexualmedizin hat großes Potential. CBD bietet sich aufgrund seines Wirkungsspektrums als natürliche Alternative zur Behandlung sexueller Unlust an ohne den Körper negativ zu beeinflussen. Der körpereigene Dopaminspiegel wird aufgrund der stresslösenden Wirkung erhöht, weshalb CBD auf jeden Fall für gute Laune sorgt. Außerdem können die Geschlechtsorgane aufgrund einer erhöhten Durchblutung empfindsamer werden und somit zu mehr Lust verhelfen. Bei ernstzunehmenden Problemen mit sexueller Unlust und daraus resultierenden oder ursächlichen sexuellen Störungen sollte jedoch in jedem Fall ein Arzt zurate gezogen werden.