Kochen & Backen

Immer noch denken bei Hanf viele an eine berauschende Droge, als an einen Bestandteil einer gesunden Küche. Hier findest Du alles, was Du für Deine kulinarischen und gesunden Wünsche zum Kochen & Backen mit Hanf benötigst. Viel Spaß beim Stöbern in unserem Sortiment.

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BIO HANFBRATLING GEMÜSE-AMARANT 300G | CHIRON

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3,60 € *
Inhalt 300 Gramm (1,20 € * / 100 Gramm)
BIO HANF-SALATWÜRZE GARTENKRÄUTER 95G | CHIRON

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3,99 € *
Inhalt 95 Gramm (4,20 € * / 100 Gramm)
Bio-Hanfmehl 500g - Hanf Projekt

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4,95 € *
Inhalt 500 Gramm (9,90 € * / 1000 Gramm)
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Bio Hanfmehl – grob | Hansen Hanf

Bio Hanfmehl – grob | Hansen Hanf

5,90 € * 4,90 € *
Inhalt 300 Gramm (1,63 € * / 100 Gramm)
Bio-Hanfmehl – Kleine Menge, großer Effekt - 200g - Grinland

Bio-Hanfmehl – Kleine Menge, großer Effekt - 200g - Grinland

2,99 € *
Inhalt 200 Gramm (1,50 € * / 100 Gramm)

Fällt das Wort Hanf oder Cannabis, denken die meisten immer noch an ein illegales und ungesundes Rauschmittel. Zwar werden einzelne Bestandteile der Hanfpflanze immer beliebter, insbesondere in der Medizin und als Nahrungsergänzungsmittel, sowie im Bereich nachhaltiger Textilien. Als Bestandteil einer gesunden Küche sehen den Hanf allerdings nur die wenigsten. Und damit sind keine Marihuana Cookies gemeint. Dabei kann die Pflanze so viel mehr als man ihr nachsagt. Marihuana und Haschisch sind nur Auszüge möglicher Einsatzgebiete. Vielmehr kann man die Pflanze in unterschiedliche Nebenerzeugnisse unterteilen beziehungsweise weiterverarbeiten. So zum Beispiel zu

Das Hanföl kann aus den Hanfsamen gewonnen werden. Ebenso das Hanfmehl. All diese Produkte stammen von EU zertifiziertem Nutzhanf mit einem möglichst geringen THC Anteil, weshalb sie nicht nur nicht psychoaktiv wirken, sondern obendrein auch noch in vielerlei Hinsicht für unseren Körper sehr gesund sind und gleichzeitig gut schmecken. Die unterschiedlichen Produkte machen den Hanf zu einem vielseitigen Bestandteil gesunder und ausgewogener Ernährung. Sowohl Kochen als auch Backen ist mit Hanf möglich.

Aufgrund der Vielzahl im Hanf enthaltenen Nährstoffe, ist Hanföl sehr ergiebig und nahrhaft. Es gilt sogar als eines der wertvollsten Pflanzenöle überhaupt. Grund dafür ist unter anderem der hohe Gehalt an lebensnotwendigem Omega-3. Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte, essentielle Fettsäuren. Zu diesen zählen auch die beiden langkettigen Fettsäuren Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure. Sie werden als essentielle Fettsäuren beschrieben, weil sie unter anderem Bestandteil von Zellmembranen sind und als Ausgangssubstanz für die Bildung von Gewebshormonen fungieren. Dadurch haben sie Einfluss auf den Blutdruck, den Fett- und Eiweißstoffwechsel, die Blutgerinnung, Entzündungen sowie die Immunabwehr. Das heißt, sie sind für unseren Körper essentiell, können aber durch diesen nicht synthetisiert werden. Essentielle Fettsäuren müssen dem Körper daher über die Nahrung zugeführt werden. Um die wichtigen Funktionen im Körper aufrecht zu halten, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), 0,5 Prozent der täglichen Energiezufuhr in Form von alpha-Linolensäure aufzunehmen. Dies entspricht etwa 1,25 Gramm Omega-3-Fettsäure für einen ausgewachsenen Menschen pro Tag. Alpha-Linolensäure, aus welcher der Körper die beiden langkettigen Fettsäuren Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure bildet, ist insbesondere in Pflanzenöl vorhanden. Doch auch in Fisch und Algen finden sich erhöhte Anteile wieder. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung kann die empfohlene Verzehrmenge problemlos erfüllen.

Hanföl ist aber nicht nur reich an Omega-3 sondern auch an Omega-6. Ebenfalls eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die teilweise essentiell ist. Beide sind besonders wichtig für die Herzgesundheit sowie für den Energie- und Sauerstoffhaushalt. Da eine abwechslungsreiche Ernährung zugunsten der notwendigen Fettsäuren zweimal in der Woche Fisch vorsieht, bietet sich Hanföl insbesondere für diejenigen an, auf deren Speiseplan kein Fisch vorkommt. Hanföl soll nämlich zu etwa 75 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren bestehen. Neben der Gamma Linolensäure ist auch die Ölsäure, Palmitinsäure, Linolsäure und Stearinsäure enthalten. Gemeinsam stärken sie das Immunsystem, sorgen für eine gute Hirnfunktion und unterstützen die Zellen bei der Regeneration.

Darüber hinaus überzeugt Hanföl mit weiteren Inhaltsstoffen, beispielsweise Calcium, Phosphor, Kalium, Magnesium, Natrium und Antioxidantien. Auch mit Blick auf die enthaltenen Vitamine kann Hanföl punkten. Darin enthalten sind Vitamin E, B1 und B2. Dazu kommen wichtige Spurenelemente wie Eisen, Mangan, Zink und geringe Mengen Kupfer. Hanföl ist außerdem reich an Chlorophyll. Dadurch entsteht auch die grünliche Farbe des Öls. Der goldene Schimmer darin entsteht durch die enthaltenen Carotinoide, ebenfalls ein Pflanzenfarbstoff.

Hanföl eignet sich sowohl zum Backen und zum Kochen als auch in unverarbeitetem Zustand in Form von Salatdressings oder Pesto. Kombiniert man Hanföl mit vitaminreichen Lebensmitteln, können die wertvollen Nährstoffe dieser aufgrund des Pflanzenöls besser aufgenommen werden. Lediglich zum Braten sollte das Hanföl nicht verwendet werden. Viele machen den Fehler und unterscheiden die verschiedenen Öle nicht hinsichtlich ihrer Beschaffenheit und Eigenschaften. Die Hohen Temperaturen einer Bratpfanne würden die gesunden Fettsäuren im Hanföl allerdings zerstören. Die positive Wirkung des Öls für den Menschen wird dadurch ebenfalls vernichtet. Zum Anbraten eignen sich vielmehr hitzebeständige Öle, die darauf ausgelegt sind und einen Rauchpunkt von über 160°C haben. Dazu zählen insbesondere raffinierte Öle wie beispielsweise Erdnuss-, Oliven-, Raps- oder Sonnenblumenöl.

Daraus kann man eine wichtige Eigenschaft von qualitativ hochwertigem Hanföl ableiten: es sollte kaltgepresst sein. Nur dann sind im Hanföl möglichst viele gesunde Inhaltsstoffe vereint. Anderenfalls können durch die Hitze während des Herstellungsvorgangs bereits wertvolle Substanzen verloren gehen. Durch eine zusätzliche Bio-Zertifizierung wird die Beigabe von chemischen Zusätzen umgangen. Ebenso steht Bio-Qualität dafür, dass keine Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt wurden.

Zur Herstellung von Hanfmehl werden die Hanfsamen zuerst gepresst. Diese Masse wird im Anschluss entölt und letztendlich fein gemahlen. Das Mehl ist unter der Rubrik „Low-Carb-Mehl“ sowie als glutenfreie Mehlalternative beliebt geworden. Nicht nur aufgrund der fehlenden Kohlenhydrate sondern auch durch den hohen Anteil an Ballaststoffen. Zudem ist das Hanfmehl reich an pflanzlichem Eiweiß, wodurch es vor allem für Veganer besonders interessant wird.

Das Mehl ist vielseitig einsetzbar. So zum Beispiel als extra Portion Protein in einem Smoothie. Doch auch bei der Herstellung von Backwaren kann Hanfmehl eingesetzt werden. Ähnlich wie Kokosmehl, sollte Hanfmehl allerdings nur einen Teil der im Rezept angegebenen Menge an Weizen- oder Vollkornmehl ersetzen. Als Faustformel gilt, dass etwa 10 bis 20 Prozent des vorgegebenen herkömmlichen Mehlanteils durch eine Mehlalternative ausgetauscht werden kann. So kann man beispielsweise den Teig der nächsten selbstgemachten Pizza mit Hanfmehl aufpeppen.

Der Einsatz von Hanfsamen zur Zubereitung von leckeren Mahlzeiten bedeutet einen gleichzeitigen Boost für unsere Gesundheit. Hanfsamen sind reich an gesunden Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren sowie Ballaststoffen und Proteinen. Insbesondere Zink, Magnesium und Eisen sind in den Hanfsamen in relevanten Mengen enthalten. Die Samen enthalten aber auch hochwirksame Antioxidantien, wie zum Beispiel Phytol. Diese sind chemische Verbindung, die eine Oxidation anderer Substanzen verhindern oder zumindest verlangsamen. Ihnen wird eine große Bedeutung als Radikalfänger zugeschrieben. Freie Radikale gelten als aggressive Moleküle, welche körpereigene Zellen und Gewebe angreifen und dadurch Zellschäden verursachen. Der Alterungsprozess kann dadurch beschleunigt werden. Gleichzeitig wird die Entstehung diverser Krankheiten durch freie Radikale begünstigt.

Indem Hanfsamen den Körper mit essentiellen Nährstoffen versorgen und gleichzeitig vor freien Radikalen schützen, zeigen sie eine präventive Wirkung auf den Organismus. Das Immunsystem wird gestärkt und die Zellen werden geschützt.

In der Regel werden die Hanfsamen entweder zu Hanföl oder Hanfmehl weiterverarbeitet. Manche Hersteller verarbeiten diese allerdings auch zu Hanfmus weiter. Dieses ist ein hervorragendes Topping im Müsli oder Porridge und macht sich gut als proteinreiche Ergänzung im Smoothie. Auch als alternativer Aufstrich auf dem Brot, kann ein solches Mus verwendet werden. Aus Hanfsamen lassen aber auch gesunde Köstlichkeiten wie zum Beispiel Pesto zubereiten. Dazu kombiniert man die Hanfsamen mit Hanföl und beispielsweise Basilikum, Knoblauch und Cashewkernen.

Es wurden nun einige beispielhafte Verwendungsmöglichkeiten von Hanfprodukten und -erzeugnissen genannt. Allesamt bereichern unsere Ernährung und wirken sich positiv auf unsere Gesundheit aus. Da Hanf aber gleichzeitig auch sehr intensiv schmeckt, ist eine Verwendung als Gewürz ebenfalls möglich.

Der Geschmack von Hanfsamen zum Beispiel ist nussig mit einer leicht süßlichen Note. Demnach passen die Samen hervorragend zu salzigen Speisen. Als Topping auf Salaten eignen sich Hanfsamen ideal. Doch auch in Backwaren oder Frühstücksgerichten wie Porridge machen sich Hanfsamen hervorragend.

Auch ein leckerer Snack für Zwischendurch lässt sich aus Hanferzeugnissen zaubern. Gesund und proteinreich ist dieser ebenfalls. Auf Verpackungsmüll und ungewünschte Zusatzstoffe kann dabei vollständig verzichtet werden. Man braucht lediglich folgende Zutaten:

  • 100g Hanfmehl
  • 1 EL Schokonaps (Schokolade mit hohem Kakaogehalt)
  • 100g Haselnüsse (kleingehackt)
  • 180g Datteln
  • 40g Kokosöl
  • 2 EL Hanfsamen
  • 2 EL roher Kakao bzw. Backkakao
  • Salz

Zur Zubereitung der Power-Riegel zuerst die Datteln mit heißem Wasser übergießen und für etwa 15 Minuten ziehen lassen. Anschließend die Datteln pürieren und mit den kleingehackten Haselnüssen, dem Hanfmehl, den Hanfsamen und Salz vermengen. Das Kokosöl wird geschmolzen, sodass es mit dem Kakao gemischt werden kann. Die Mischung nun zu dem Dattel-Hanfmehl-Teig geben und alles gut miteinander verrühren. Zum Schluss kommen die Schokonaps hinzu. Die fertige Masse wird dann auf einem Backblech verteilt und glatt gestrichen. Die fast fertigen Riegel werden nun für mindestens sechs Stunden kaltgestellt. Ist der Teig angedickt, können die Riegel in die gewünschten Portionsgrößen geschnitten werden. Wer mag, kann den Riegeln noch eine Glasur aus Kokosfett, Ahornsirup und Kakao verpassen.

Der selbstgemachte vegane Energieriegel ist leicht verdaulich, fördert den Muskelaufbau und kann Heißhunger Attacken stillen. Der Körper wird durch eine große Portein Eiweiß, gesunden Fetten und guten Kohlenhydraten mit ausreichend Ballaststoffen, Mineralstoffen und Vitaminen versorgt.