Detox mit CBD – So funktioniert die Frühjahrskur

Titelbild: silviarita auf Pixabay

Heilfasten, Saftfasten, Basenfasten, Digital Detox – Das Frühjahr ist die Zeit des Verzichts, des Fastens. In der heutigen Zeit hat dies zum großen Teil gesundheitliche Aspekte. Man strebt quasi eine rundum Sanierung des Körpers an, möchte so viele Giftstoffe wie möglich ausleiten um anschließend rein zu sein. Ihren Ursprung hat die Fastenzeit allerdings in der Religion. Der bewusste Verzicht ist fester Bestandteil aller Religionen und soll Gläubigen dabei helfen, sich voll und ganz auf den Glauben zu konzentrieren und Gott näherzukommen.

Unabhängig davon, aus welchen Gründen man eine Fastenkur beginnt, ist diese Zeit eine wunderbare Möglichkeit, dem Konsumwahn und hektischen Alltag zu entfliehen, neue Kräfte für Körper und Geist zu Sammeln sowie möglicherweise neue Verhaltensweisen in das eigene Leben zu integrieren. CBD ist dabei nachweislich förderlich für unser Wohlbefinden und unterstützt bei der Wiederherstellung der inneren Balance sowie des Gewichtsmanagements.

Ursprung des Fastens

Seit wann fasten Menschen eigentlich? Geht man dieser Frage auf den Grund findet man Aussagen wie “Fasten ist so alt, wie das Leben selbst”. In der Tat fasten die Menschen seit Beginn der menschlichen Entwicklung. Fasten bedeutet, für einen bestimmten Zeitraum auf gewisse Dinge zu verzichten. Seien es Nahrungsmittel, Alkohol oder überflüssige Konsumgüter. Auch wenn man damals noch keinen Digital Detox machen konnte, gab es dennoch Phasen des Fastens. Die Anlässe dafür waren jedoch zum Teil eher unfreiwillig. Aufgrund schlechter Ernte oder Kriegen hatte man wenig bis teilweise gar keine Nahrungsmittel zur Verfügung. Luxusgüter konnte man sich als Bauen sowieso nicht leisten.

Dazu kamen religiöse Gründe. Damals dienten Fastenkuren in erster Linie der seelischen Reinigung und wurde im alten Ägypten oder im Essener-Evangelium jahrhundertelang gepflegt. Religionsstifter waren dabei das große Vorbild. Christus, Moses, Buddha oder Mohamed – sie alle haben vor wichtigen inneren Entscheidungen gefastet. Besonders in den Klöstern wurde die Fastenzeit zur Reinigung der Seele, Buße und Abwehr des Bösen sowie zum Streben nach Konzentration, Erleuchtung oder Erlösung genutzt. In einigen Religionen hat man auch in Vorbereitung auf Festlichkeiten oder Feiertage die Fastenzeit eingeläutet. Im Christentum wird bekanntlich 40 Tage in Vorfreude auf das Osterfest gefastet. Man beginnt somit Aschermittwoch und verzichtet bis Ostermontag auf zuvor festgelegt Dinge. Da es heute keine strengen Regeln mehr gibt, kann jeder für sich selbst entscheiden, wie man die Fastenzeit gestalten möchte. Demnach kann man auf Alkohol oder Nikotin sowie den Fernsehen oder das Handy verzichten. Die Kirche fordert die Menschen dazu auf, die Zeit dafür zu nutzen, neue Perspektiven zu finden und den eigenen Lebensstil zu überdenken. Dieser religiöse und spirituelle Aspekt beim Fasten steht häufig bis heute noch im Vordergrund.

Wieso es hilfreich sein kann, Lebensmittel zu fasten

Das bewusstes Fasten von Lebensmitteln aus medizinischen Gründen wurde im alten Griechenland durch den „Vater der modernen Medizin“ Hippokrates bekannt. Er war ein griechischer Arzt und Lehrer und gilt bis jetzt als der berühmteste Arzt des Altertums. Er lehrte die Theorie von vier Körpersäften im Konzept der Humoralpathologie. Er sah bereits damals als Ursache von Fettsucht die Trägheit und Schlemmerei an. Dass eine übermäßige Zufuhr von Nahrung uns Menschen träge und müde macht, ist inzwischen wissenschaftlich belegt.

Es gibt verschiedene Gründe für das sogenannte „Fresskoma“. Zum einen ist der Verdauungstrakt nach der Nahrungsaufnahmen schwer beschäftigt, seine Dienste zu erledigen. Dazu wird dieser vermehrt durchblutet und der Blutdruck sinkt. Unser Gehirn erhält somit weniger Sauerstoff. Dies kann wiederum zu verminderter Konzentrationsfähigkeit, Abgeschlagenheit und vor allem Müdigkeit führen. Zudem zehren diese Prozesse an unseren Energiereserven. Der Verdauungstrakt benötigt viel Energie um die aufgenommene Nahrung zu zerkleinern, die Nährstoffe herauszufiltern und anschließend dem Körper zur Verfügung zu stellen. Wer viel Eier, Fleisch, Hülsenfrüchte oder Käse isst, hat zudem mit der Aminosäure Tryptophan zu kämpfen. Zwar sorgt diese für die Produktion des Glückshormons Serotonin, weshalb unsere Emotionen entsprechend positiv beeinflusst werden. Seratonin hat allerdings auch eine schlaffördernde Wirkung, wodurch wir noch müder werden. Müdigkeit wird ebenfalls durch eine kohlenhydratreiche Ernährung gefördert. Kohlenhydrate bestehen nämlich aus Zucker. Um den Blutzuckerspiegel nach einer kohlenhydratreiche Nahrung wieder zu senken, produziert die Bauchspeicheldrüse entsprechend viel Insulin. Das kann letztlich dazu führen, dass unser Körper schon fast unterzuckert, wodurch auch die Leistung des Gehirns eingeschränkt wird, was wiederum zu Müdigkeit und Abgeschlagenheit führen kann. Die letzte Theorie begründet sich auf unsere Ur-Instinkte. Damals war es wichtig, besonders dann aufmerksam und wach zu sein, wenn man auf der Jagd war. War diese erfolgreich und der Magen wurde gefüllt, wurde die Ausschüttung des konzentrationsfördernden Botenstoffes gehemmt. Man hat sich zur Ruhe gelegt, bis der Hunger wieder einsetzte und man zur nächsten Jagd aufgebrochen ist. Dass wir auf dem Weg zum Kühlschrank oder in das Restaurant heutzutage nicht mehr so aufmerksam sein müssen, verstehen unsere Instinkte leider nicht.

Ein moderates Essverhalten stellt dennoch auch in der heutigen keine großen Schwierigkeiten dar und löst auch kein „Fresskoma“ aus. Dieses Essverhalten kann aber aus dem Gleichgewicht kommen. Vor allem dann, wenn psychologische Faktoren ins Spiel kommen, scheinen wir teilweise fremdgesteuert zu sein. Psychischer Stress hängt beispielsweise sehr stark mit unserem Essverhalten zusammen. Die physiologische Reaktion auf Stress ist eigentlich die Drosselung aller mit der Verdauung und der Nahrungsaufnahme in Zusammenhang stehender Prozesse. Demnach haben wir auch weniger Appetit. Man kennt diese Situation vielleicht unter der Formulierung „Mir schlägt etwas auf den Magen“. Allerdings haben viele erwachsene Menschen inzwischen aufgrund von Lernprozessen diese natürliche Reaktion umgekehrt. Man verspürt besonders in stressigen Situationen vermehrt Appetit. Wer hat sie nicht schon mindestens einmal gebraucht: Die Tafel Schokolade, die in manchen Situationen lebensnotwendig wurde. Oder die Knabbersachen während einer stressigen Arbeitsphase am Schreibtisch. Oder die extra große Portion Nachtisch, wenn man nach einem Ersatz zur Zigarette sucht. Nahrung bedient das Belohnungssystem in unserem Gehirn, was ganz besonders in solchen Momenten hilfreich erscheint, in denen wir etwas anderes kompensieren möchten. Studien zeigen allerdings, dass das exzessive Aufnehmen von Nahrung das Belohnungssystem so stark aktivieren kann, dass bei manchen Menschen überhaupt kein Sättigungsgefühl mehr entsteht. Da es in den meisten Fällen auch nicht die geschnitzten Gemüsesticks sind, die wir in solchen Momenten in uns hineinstopfen, können neben einem stetigen Drang zu essen und der daraus resultierenden Gewichtszunahme auch weitere Folgeerscheinungen auf uns zukommen:

  • Verdauungsbeschwerden
  • Unreine Haut
  • Schlafstörungen
  • Unangenehmer Körpergeruch
  • Herz-Kreislauf-Krankheiten
  • Diabetes Typ 2
  • Fettstoffwechselstörungen und Gefäßkrankheiten
  • hoher Cholesterinspiegel

Der bewusste Verzicht auf Lebensmittel für einen gewissen Zeitraum kann dabei unterstützen, unser aus dem Gleichgewicht geratenes Essverhalten wieder in die Waage zu rücken. Zudem können wir uns im Verzicht üben, was in der heutigen Konsumlandschaft kaum noch notwendig ist und deshalb zum großen Teil verlernt wurde.

Detox – Was ist das nun?

Wie wir nun wissen, hängt unsere Ernährung oftmals mit unserem Wohlbefinden zusammen. Doch nicht nur das. Unser Körper muss sich jeden Tag aufs Neue zusätzlichen Herausforderungen stellen. Unter dem Sammelbegriff ‚toxische Substanzen‘ werden beispielsweise Pestizide oder Schwermetalle zusammengefasst, mit denen wir in Berührung kommen und welche in Fett, Gewebe und Knochen gespeichert werden können. Für die Ausleitung dieser Toxine besitzt unser Körper vier wesentliche Entgiftungsorgane:

  • Leber
  • Niere
  • Haut
  • Darm

Alle vier übernehmen lebensnotwendige Funktionen, um unseren Körper möglichst „sauber“ zu halten. Die Leber gilt als Königin unter den Entgiftungsorganen. Sie stellt die Versorgung des Körpers mit wichtigen Nährstoffen sicher. Stoffe, die über den Darm in die Blutbahn gelangen, finden zunächst ihren Weg durch die Pfortader in die Leberzellen. Dort werden diese je nach Bedarf sofort verwertet, gespeichert, umgewandelt oder abgebaut. In unseren Stoffwechsel gelangen allerdings auch Schadstoffe. Teilweise von außen, aber auch durch innere Prozesse. Die Leber filtert wasserunlösliche Schadstoffe über die Gallenflüssigkeit direkt in den Darm ab. Wasserlösliche werden in den Blutstrom abgegeben, welcher diese zu den Nieren spült, wo sie in Form von Urin aus dem Körper ausgeschieden werden. Um den Körper ausreichend von chemischen Substanzen zu befreien und zu reinigen, scheiden die Nieren ca. 1,4 Liter Urin pro Tag aus. Sie tragen somit einen großen Teil zur Entgiftung des Körpers bei. Als dritte Niere wird oft die menschliche Haut bezeichnet. Auch wenn die Haut in erster Linie als unser größtes Sinnesorgan bekannt ist, erfüllt sie zusätzlich aber auch wichtige Funktionen im Stoffwechsel. Über den Schweiß befreit sie unseren Körper von allerlei Stoffwechselendprodukten und giftigen Substanzen, die über die Talg- und Schweißdrüsen ausgeleitet werden können. An letzter Stelle ist unser Darm zu nennen, der als erstes mit Giftstoffen in Berührung kommt, die wir über unsere Nahrung aufnehmen. Der Darm prüft diese, filtert die Nährstoffe hinaus und scheidet den unbrauchbaren Rest aus.

Obwohl unser Körper im gesunden Zustand aus wissenschaftlicher Sicht bestens für die Entgiftung ausgestattet ist, ist die Belastung inzwischen durch stark verarbeitete Lebensmittel, Umwelt und Stress für die vier Organe so groß geworden, dass eine aktive Entlastung und Unterstützung gut tun kann. Genau diesen Zweck erfüllen Detox Kuren. Sie werden demnach genau dann empfohlen, wenn wir unseren Körper mal wieder richtig „ausmisten“ möchten, um sowohl das physische als auch das psychische Wohlbefinden wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In diesem Sinne ist Detox nur ein moderner Begriff für das altbewährte Fasten. Es kann uns dabei helfen, mit unterschiedlichen Lastern wie einer ungesunden Ernährung, Alkohol, Rauchen oder einer hohen Schadstoffbelastung besser umzugehen und ermöglicht laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung den Einstieg in ein gesünderes Essverhalten darstellen.

Welche Detox Kuren gibt es?

Bei deiner Suche nach einer Detox Kur wirst du auf verschiedene Ausführungen stoßen. Entscheide dich für eine Kur, die zu dir und deiner aktuellen Lebenssituation passt. Generell solltest du die in dieser Zeit möglichst viel Ruhe gönnen und behutsam mit deinem Körper umgehen. Eine Detox Kur inmitten eines stressigen Büroalltags ist keine gute Wahl. Feste Vorgaben für die Dauer und Häufigkeit solcher Anwendungen gibt es nicht. Es handelt sich lediglich um eine grobe Orientierung und Empfehlung. Manche Personen planen beispielsweise regelmäßig einen Tag in der Woche als Detox Tag, während andere jährlich eine längere Kur durchführen.

36-Stunden-Fasten

Bei der 36 Stunden-Fasten Kur handelt es sich, wie der Name schon vermuten lässt, um einen vergleichsweise kurzen Zeitraum, in dem der Körper auf Nahrungsmittel verzichtet. Nach den 36 Stunden ohne Nahrungsaufnahme darf für die darauffolgenden 12 Stunden alles gegessen werden. Die Wirkung dieser Form von Detox Kur untersuchten Wissenschaftler der Karl-Franzens-Universität in Graz. Das Ergebnis fällt positiv aus: Die Mehrheit der Probanden verzeichnet einen besseren Cholesterinspiegel sowie verbesserte Bluthochdruckwerte. Zudem konnte ein Gewichtsverlust verzeichnet werden und das Bauchfett verringerte sich ebenfalls.

Diese Form eignet sich demnach perfekt fürs Wochenende und kann idealerweise zweimal im Monat durchgeführt werden, um den Magen-Darm-Trakt zu entlasten.

Basenfasten

Basenfasten ist wohl die genussvollste und sanfteste Art den Körper zu regenerieren. Der Verzicht auf feste Nahrung ist nicht notwendig und Hungern muss man auch nicht. Das Ziel ist vielmehr, den Säure-Basen-Haushalt mit entsprechenden Lebensmitteln wieder ins Gleichgewicht zu rücken. Da unsere Ernährung oft sehr säurehaltig ist, neigen wir dazu, zu übersäuern. Indem dem Körper überschüssig basenhaltige Lebensmittel zur Verfügung gestellt werden, fällt es dem Stoffwechsel leichter, Abbauprodukte auszuscheiden.

Die Regeln beim Basenfasten sind unkompliziert. Man führt dem Körper lediglich Basenbildner zu und verzichtet auf Säurebildner. Letzteres sind insbesondere Fleisch, Fisch, Süßigkeiten, Milchprodukte, Weißmehl und Eier sowie Alkohol und Nikotin. Zu den erlaubten Basenbildnern zählen insbesondere Gemüse, Obst, Kräuter, Sprossen, einige Nüsse und hochwertige kaltgepresste pflanzliche Öle. Daraus können leckere Suppen, Gemüsepfannen oder auch Salate zubereitet werden. Rohkost sollte jedoch nur einen Teil der täglichen Gemüseportion ausmachen und nur bis 14 Uhr verzehrt werden.

Saftfasten

Anders als beim Basenfasten, verzichtet man beim Saftfasten komplett auf feste Nahrungsmittel. Stattdessen gibt es jede Menge Wasser und ungesüßte Säfte aus Obst und Gemüse. Die Säfte kann man sich schon fertig nach Hause liefern lassen. Da diese allerdings meist sehr teuer sind, empfiehlt sich der Besuch auf dem Wochenmarkt, damit du dir deine Säfte selbst zubereiten kannst.

Über den Tag verteilt werden dann ein bis eineinhalb Liter frisch gepresster Saft getrunken. Als Ergänzung dazu kann man auch auf eine selbst gekochte Gemüsebrühe zurückgreifen. Zusätzlich sollten dem Körper zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßter Tee verabreicht werden.

Ayurvedische Ernährung

Zuletzt kann noch die ayurvedische Ernährung. als weitere Form der Detox Kur erwähnt werden. Dabei handelt es sich allerdings vielmehr um einen ganzheitlichen Ansatz und grundlegende Prinzipien. Verdauung und Wohlbefinden sind dabei die zwei zentralen Themen. In der ayurvedischen Gesundheitslehre wird die Nahrung als ebenso bedeutsam wie die medizinische Versorgung beschrieben. Eine bewusste und gezielte Ernährung wird als Therapieansatz zur Behandlung und Vorsorge von Krankheiten sowie als wertvolle Methode, das seelische Gleichgewicht (die drei „Doshas“) wiederherzustellen.

Da die Gesundheit im Darm sitzt, geht es in erster Linie darum, die Darmfunktion zu optimieren. Die ayurvedische Ernährung richtet ihren Fokus auf verdauungsfördernde und vor allem pflanzliche Lebensmittel. Diese werden auch gekocht, statt roh verzehrt. Denn nicht nur die Qualität von Lebensmitteln ist ausschlaggebend, sondern auch die Form der Zubereitung dieser in Abstimmung auf die Funktionsweise unseres Verdauungssystems. Hinzu kommt eine gute Portion Gewürz. Die zehn Königsgewürze der ayurvedischen Küche sind Nelken, Kurkuma, Ingwer, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Muskat, Pfeffer, Safran und Zimt. Zusätzlich wird bei der ayurvedische Ernährung darauf geachtet, dass sich Menschen entsprechend ihres Typs ernähren. Die drei Unterschiedlichen Typen („Doshas“) spiegeln das seelische Gleichgewicht wieder und bestimmen, in welche Richtung der individuelle Ernährungsplan gehen sollte.

Wie kann CBD beim Entgiften helfen?

So wie es hilfreich sein kann, den Körper durch eine Detox Kur zu entlasten um danach in ein gesünderes Leben zu starten, kann CBD ebenfalls eine Stütze bei diesem Vorhaben sein. Das Cannabinoid soll nachweislich bei der Wiederherstellung der inneren Balance helfen sowie einen positiven Einfluss auf das Gewichtsmanagement haben.

Studien zufolge soll das nicht psychoaktive Cannabinoid der Hanfpflanze, CBD, eine zusätzliche und effektive Stütze bei der Behandlung von Übergewicht sein. Neben seinen entzündungshemmenden, antioxidativen, tumorhemmenden und neuroprotektiven Eigenschaften, zeigt sich CBD als potenziell adipositashemmend. Die Wissenschaftler:innen schlussfolgern aus den Ergebnisse, dass CBD möglicherweise ein therapeutisches Mittel zur Linderung der Symptome von Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes und dem metabolischem Syndrom sein kann. Zudem soll CBD den Fettstoffwechsel fördern.

CBD unterstützt insofern bei der Wiederherstellung der inneren Balance, als dass oxidativer Stress reduziert, die Schlafqualität gefördert und das Immun- und Verdauungssystem unterstützt wird. Alles Komponenten, die bei einer Detox Kur ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Oxidativer Stress entsteht nicht nur durch eine falsche Ernährung, sondern auch durch äußere Umwelteinflüsse wie Abgase und Feinstaub. Rauchen begünstigt ebenfalls den oxidativen Stress. Die antioxidative Wirkung von CBD ermöglicht es dem Wirkstoff, freie Radikale zu binden und damit zu neutralisieren. Außerdem fördert CBD einen guten Schlaf, sodass der Körper ausreichend Zeit hat, Gewebe zu reparieren und Körperzellen zu regenerieren. In dieser Zeit kann unser Körper übrigens auch wichtige Verdauungsvorgänge ausführen und so seinen Fetthaushalt stabilisieren. Schlafmangel kann somit langfristig auch zu Übergewicht führen.

In Summe sorgt CBD Öl also für ein besseres körperliches Wohlbefinden. Doch auch das emotionale Wohlbefinden wird durch das Cannabinoid gefördert. Stress, Ängste und innere Unruhe können mit CBD behandelt werden. Zudem ist sich die Forschung sicher, dass eine gestörte Endocannabinoid-Signalübertragung das Risiko einer depressiven Erkrankungen erhöht. Da CBD eine regulierende und positive Wirkung auf unser Endocannabinoid System hat, könnte das Cannabinoid möglicherweise sogar eine Unterstützung bei Depressionen sein.

Insgesamt fördert CBD demnach einen ganzheitlichen Detox Ansatz, sowohl für Körper als auch für unseren Geist. Neben CBD Öl, sollen übrigens auch Teemischungen mit Hanfblättern bei der Detox Kur unterstützen.

Gibt es Risiken bei einer Detox Kur

Egal für welche Variante man sich entscheidet, es wird empfohlen das jeweilige Vorhaben zuvor mit einem Arzt zu besprechen. Die Fastenkur dient zur Regeneration des Körpers und sollte ihn nicht zunehmend belasten. Insbesondere wenn man an bestimmten Krankheiten wie einer Herzkrankheit, Essstörung oder Diabetes leidet, muss das Fasten zuvor abgeklärt, wenn nicht sogar ganz ausgelassen werden. Schwangere und stillende Mütter sollten ebenfalls nicht fasten. Die damit verbundenen Stoffwechselveränderungen könnten dem Kind schaden. Damit Kinder und Jugendliche in den Wachstumsperioden keine Mangelerscheinungen riskieren, sollte sie ebenfalls auf die Detox Kur verzichten. Besprich dich daher zuerst mit deinem Arzt, ob es in deinem Fall zu gesundheitlichen Schäden kommen kann.

Damit du nach erteilter Erlaubnis gesund und munter durch deine Detox Kur kommst, darf in keinem Fall das Trinken vernachlässigt werden. Unabhängig davon, für welche Kur du dich entscheidest, zwei bis drei Liter ungesüßte Flüssigkeit solltest du deinem Körper in dieser Zeit zuführen. Dafür eignen sich neben stillen Wasser auch milde Kräutertees oder selbstgemachte Gemüsebrühe.

Es ist völlig normal, dass dein Körper zu Beginn der Fastenzeit mit Kopfschmerzen, Magengrummeln oder vermehrten Schweißausbrüchen reagiert. Schließlich befindet er sich in einer Ausnahmesituation und muss sich auf diese erst einstellen. Wenn du allerdings krank werden solltest, musst du die Kur abbrechen. Ein kranker Körper versucht dir mitzuteilen, dass es so nicht weiter geht und diese Signale sind wichtig ernst zu nehmen.

Tipps für eine erfolgreiche Detox Kur

Am Anfang einer Detox Kur steht in den meisten Fällen die Darmentleerung. Diese sollte auch nicht vernachlässigt werden. Besonders dann, wenn der Körper die nächsten Tage auf feste Nahrungsmittel verzichten soll, kann eine gründliche Darmentleerung dazu beitragen, dass das Hungergefühl weniger wird. Neben der Darmentleerung mit Glaubersalz bietet sich noch das Abführen mit Sauerkrautsaft an oder mittels Einlauf.

Während der Detox Kur kann der Körper bei der Entgiftung durch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, Massagen und Bäder unterstützt werden. Yoga bietet sich als sanfte Sportart an, um den Körper und die inneren Organe zu mobilisieren. Saunagänge können ebenfalls unterstützen, in dem der Körper zum Schwitzen und die Haut somit zum Arbeiten angeregt wird. Um emotionale Tiefpunkte überwinden zu können, eignen sich Ablenkungsmanöver wie zum Beispiel das Aussortieren des Kleiderschrankes ideal, um den Kopf abzulenken und die Gedanken umzulenken. Nutze diese Zeit bewusst um nach innen zu kehren, gut für dich zu sorgen und den stressigen Alltag einmal beiseite zu legen. Vielleicht findest du auch neue Verhaltensweisen, die du dauerhaft in dein Leben integrieren möchtest?