Vielseitiger Konsum mittels CBD-Verdampfer

Titelbild: Gerd Altmann auf Pixabay

Bei den verschiedenen Konsummöglichkeiten von CBD, kann es schnell zur Überforderung kommen, wenn man sich frisch mit dem Thema auseinandersetzt. Das Angebot ist groß. Die schnellste und effektivste Form ist jedoch das Verdampfen des Wirkstoffes. Vor allem dann, wenn die Symptome akut sind und es einer schnellen Linderung bedarf, bietet sich das Verdampfen von CBD an. Dabei kann sowohl auf CBD-Blüten als auch CBD-Liquids als Wirkstoffquelle zurückgegriffen werden. Lediglich CBD Öl eignet sich nicht zum Verdampfen.

CBD Öl einnehmen oder verdampfen?

Wann man CBD Öl einnehmen sollte und wann lieber verdampfen, ist abhängig von dem Grund der Anwendung. Wird das CBD Öl unter die Zunge geträufelt (sublinguale Einnahme), so findet die Wirkstoffaufnahme über die Mundschleimhäute statt. Ein weiterer Teil des Öls gelangt über das Schlucken in den Magen und wird dort von der Magenschleimhaut aufgenommen. Der Rest wird ausgeschieden. Die Wirkung setzt dann innerhalb von 30 bis 60 Minuten ein. Diese Anwendungsform eignet sich vor allem dann, wenn man Einschlafprobleme hat oder unter chronischen Schmerzen leidet. Auch zur Erhaltung des generellen Wohlbefindens, ist diese Darreichungsform vollkommen ausreichend. Bei akuten Schmerzen oder plötzlich einsetzendem Stress muss es allerdings manchmal schneller gehen. In diesem Fall kann man den Wirkstoff verdampfen. Dadurch wird das Cannabinoid über die Lunge aufgenommen und ist somit innerhalb von wenigen Minuten im Blutkreislauf. Dort kann das CBD dann seine volle Wirkung entfalten. Die Aufnahme über die Lunge ist die schnellste und effektivste Form, CBD zu sich zu nehmen. Im Gegensatz zur sublingualen Einnahme ist es in diesem Fall auch egal, ob man auf vollen Magen dampft. Die Wirkung setzt dennoch sofort ein. Der Nachteil ist jedoch, dass sich die Wirkungsdauer beim Verdampfen verkürzt.

Unterschied zwischen E-Zigaretten, Vape Pen und CBD-Verdampfern

Entscheidet man sich dazu, das CBD zu verdampfen, benötigt man ein entsprechendes Gerät. Im Wesentlichen gibt es drei verschiedene Utensilien: Die E-Zigarette, der Vape Pen oder Vaporizer, auch Verdampfer genannt. Im Prinzip dienen sie alle dazu, die Substanz im Inneren ohne Verbrennungsprozesse zu verdampfen. Dadurch werden keine giftigen krebserregenden Stoffe freigesetzt, wie es bei der Zigarette oder dem Joint der Fall ist. Der größte Unterschied zwischen den Geräten ist das Verdampfungsmedium, also die Substanz, die ich verdampfen möchte.

Die elektrische Zigarette, oder kurz E-Zigarette, gelangt vor allem bei Rauchern immer mehr in den Vordergrund. Es handelt sich nämlich um ein Geräte, welches dazu entwickelt wurde, den Tabakkonsum zu ersetzen. Sie sind meist klein und kompakt und werden mit sogenannten Liquids betrieben. Darin enthalten sind unter anderem Aromastoffe und Nikotin, um die Rauchentwöhnung zu erleichtern. Es gibt allerdings auch Liquids, die keinen Nikotinanteil aufweisen und dafür mit CBD angereichert sind. Zusätzlich ist es möglich, mit Hilfe sogenannter CBD Shots den Wirkstoffgehalt solcher Liquids individuell zu bestimmen.

Weitaus vielfältiger sind die Nutzungsmöglichkeiten beim Vape Pen und CBD-Verdampfer. Neben Liquid oder Wachs gibt es zahlreiche Heilkräuter, die man mit dem Gerät verdampfen kann. CBD-Verdampfer sind vergleichsweise größer als E-Zigaretten und lassen sich über 200 Grad Celsius erhitzen. Der größte Unterschied ist die Substanz, welche verdampft werden kann. Ein Verdampfer kann nicht nur CBD in flüssiger Form verdampfen. Er eignet sich auch für feste Bestandteile und herkömmliche Kräuter, wie zum Beispiel Salbei. Ein weiterer Unterschied zwischen einer E-Zigarette und einem CBD-Verdampfer besteht zwischen den Dampfwolken, die nach dem Inhalieren ausgeatmet werden. Die Dampfwolke bei einem Verdampfer fällt deutlich geringer aus als bei einer E-Zigarette. Wirkung und Geschmack sind dagegen viel intensiver. Ob man sich für einen Vape Pen oder CBD-Verdampfer entscheidet, ist abhängig von der Möglichkeit, die Temperatur kontrollieren zu wollen sowie ob man den Verdampfer nur für sich alleine nutzt, oder ihn schon gern mal in die gepflegte Runde geben möchte.

CBD-Quellen wohin das Auge reicht

Das nicht psychoaktive Cannabinoid CBD ist den unterschiedlichsten Farben und Formen erhältlich. Es gibt CBD-Blüten, CBD-Pollen, CBD-Hasch, CBD-Liquid und CBD-Kristalle. Alle diese Produkte eignen sich dazu, verdampft zu werden. Bevor man sich für eine Variante entscheidest, sollten die unterschiedlichen Merkmale klar sein.

CBD-Blüten

Das Verdampfen von CBD-Blüten ist die wohl natürlichste Form, CBD zu sich zu nehmen. Man benötigt neben dem entsprechenden Verdampfer lediglich die entsprechenden Blüten. Durch das Erhitzen der Blüten werden die enthaltenen Cannabinoide stufenweise herausgelöst und können inhaliert werden. Sofern gewünscht, können CBD-Blüten auch geraucht werden. Dazu zerkleinert man diese und rollt sie zusammen mit beispielsweise Hanftee in ein Paper. Allerdings entstehen durch den damit verbundenen Verbrennungsprozess giftige Stoffe. Da man sich und seinem Körper durch den Konsum von CBD aber eigentlich etwas Gutes tun will, sollte man auf diese Anwendungsform verzichten.

CBD-Hasch und CBD-Pollen

Den Blüten am Nächsten kommen das CBD-Hasch sowie CBD-Pollen. Es handelt sich hierbei ebenfalls um natürliches Pflanzenmaterial der Cannabispflanze. Harze und Blütenstaub werden gepresst und dadurch komprimiert. Daraus resultiert eine noch höhere CBD-Konzentration. Bevor diese Substanzen jedoch verdampft werden, sollte man darum eine sogenannte „Vape Wool“ herumwickeln. Vor allem harzige Substanzen, wie eben Haschisch, sind im CBD-Verdampfer nur schwer zu verdampfen. Sobald CBD-Hasch erwärmt wird, läuft es zusammen und verklumpt. Wenn dies passiert, ist zu wenig Oberfläche vorhanden, als dass man den Inhalt noch richtig verdampfen könnte. Es kann sogar passieren, dass dadurch der Verdampfer kaputt geht. Um dies zu verhindern und gleichzeitig den reinen Haschisch Geschmack sowie dessen Wirkung beizubehalten, verwendet man die Vape Wool – zu Deutsch gesagt: Hanfwolle. Sie besteht aus 100% natürlichen Hanffasern, welche vor der Verarbeitung degummiert und gebleicht wurden. Dies lässt die Fasern weich und aufnahmefähig wie Wolle machen. Die Vape Wool ist bis mindestens 240° C temperaturbeständig und geschmacksneutral. Demnach ermöglicht die Verwendung der Hanffasern den Genuss von reinem CBD-Hasch. Außerdem werden die Heizkammer frei von klebrigen Rückständen gehalten und mögliche Beschädigungen des Verdampfer können verhindert werden. Als kleiner Tipp an Rande ist zu erwähnen, dass die Vape Wool auch als Putzwolle zur Reinigung der Heizkammern einen guten Dienst leistet. Dazu empfiehlt sich, die noch warmen Heizkammern nach jeder Vapesession mit den benutzten Hanffasern abzuwischen.

CBD Liquids

Es ist auch möglich, das CBD in flüssiger Form zu verdampfen. Dazu eignet sich eine E-Zigarette oder ein Vape Pen. Auch in einem CBD-Verdampfer ist die Verwendung von Liquids möglich, jedoch sollte dieser dann nicht ausschließlich für Kräuter und Pflanzenbestandteile konstruiert worden sein. Hochwertige CBD-Verdampfer verfügen zusätzlich über integrierte Siebe oder Flüssigkeitskissen, welche genau in die Füllkammer passen. Dadurch sind diese Verdampfer auch für Liquid und Wachs geeignet. Auch die Vape Wool stellt ein perfektes Tropfkissen dar, um flüssige oder sirupartige Extrakte zu verdampfen.

Ein gutes CBD Liquid besteht aus Propylenglykol, pflanzlichem Glycerin und CBD Extrakt. Die meisten, sich am Markt befindlichen Produkte verwenden CBD Kristalle zur Herstellung ihrer Liquids. Da in CBD Kristalle die reinste Form von CBD zu finden ist und es weitere Inhaltsstoffe wie Terpene und andere Cannabinoide sind nicht vorhanden. Dadurch bleibt der Entourage-Effekt aus. Wird das CBD Liquid allerdings mit Extrakten hergestellt, sind auch noch andere Inhaltsstoffe der Hanfpflanze vorhanden und das Liquid ist wirksamer. Angereichert werden die CBD-Liquids oft mit Aromen, damit beim Verdampfen jeder Geschmack abgedeckt wird. Achtung ist geboten bei CBD Ölen, denn diese können nicht verdampft werden!

CBD Kristalle

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei CBD Kristallen um die reinste Form des Wirkstoffes. Will man auf das vollständige Wirkstoffprofil der Hanfpflanze verzichten, sind CBD Kristalle eine gute Lösung. Auch diese lassen sich ohne Probleme im Verdampfer verdampfen. Ein solcher Verdampfer sollte für Öle und Wachse bestimmt sein. Alternativ können die vorhanden Liquids auch mit den CBD-Kristallen angereichert werden.

Verdampfer kaufen

Beim Kauf eines CBD-Verdampfers sollte im besten Fall der Preis kein Entscheidungskriterium sein. In erster Linie gilt es vor dem Kauf seine individuellen Ansprüche an den zukünftigen Verdampfer zu ermitteln um im Anschluss ein passendes Modell zu finden. Je nachdem für welche der zuvor genannten CBD-Quellen man sich entscheidet, kann man den individuellen Vape-Typ schon genauer eingrenzen. Daraufhin macht es natürlich Sinn, sich nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis für eben solche Geräte umzuschauen. Denn ein guter Preis schließt auch bei CBD-Verdampfern eine gute Qualität nicht aus. Es gibt etliche gute Hersteller auf dem Markt, die Geräte zu einem erschwinglichen Preis anbieten.