Was kann ich gegen Übergewicht tun und wie unterstützt CBD dabei?

Titelbild: Steve Buissinne auf Pixabay

Übergewicht ist in Deutschland weit verbreitet. Etwa zwei Drittel der Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) sind betroffen. Insbesondere ab einem Alter von 50 Jahren. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung leidet unter Adipositas, Tendenz steigend. Innerhalb der letzten zwei Dekaden hat der Prozentsatz weiter zugenommen. Besonders betroffen sind Männer und junge Erwachsene. Da Übergewicht und Adipositas eine Mitursache für viele Beschwerden sein und die Entwicklung chronischer Krankheiten begünstigen können, ist diese Entwicklung innerhalb unserer Gesellschaft aus gesundheitlicher Sicht äußerst kritisch zu betrachten. Häufig ist es eine falsche Ernährung oder ungesunde Essgewohnheiten, die zu Übergewicht führen. Aber auch die Gene tragen einen erheblichen Teil dazu bei. Letzteres kann zwar nicht beeinflusst werden, dafür kann man Wege finden, mit der Situation umzugehen. Neben ausreichend Bewegung, einer ausgewogenen Ernährung und einem gesunden Umgang mit Nahrung kann auch das Cannabinoid CBD zum Erreichen eines gesunden Wohlfühlgewichtes beitragen.  

Ab wann bin ich übergewichtig?

Körperformen sind ganz individuell und so auch das Gewicht einer Person. Wie kann man also nun feststellen, ab wann man übergewichtig ist und wann nicht? Um eine einheitliche Regel zu finden, verwendet man häufig den sogenannten Body-Mass-Index (BMI). Eine Maßzahl, die zur Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Größe herangezogen wird. Ursprünglich wurde der BMI dafür verwendet, Populationen miteinander zu vergleichen. Um eine Beurteilung der Übergewichtigkeit ging es erst seit dem eine US-amerikanischen Lebensversicherung diese für die Einstufung der Beiträge verwendet hatte. Seit 1980 verwendet auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Maßzahl. Laut der WHO BMI Klassifikation file:///Users/lena/Downloads/WHO_TRS_894.pdf liegt man mit einem BMI zwischen 18.5 und 24.99 im Normalbereich. Alles über 25.0 ist bereits Übergewicht (Präadipositas) und ein BMI über 30.0 stellt ein Zeichen für Adipositas dar. Ob diese strikte Einordnung bei einem solchen Thema sinnvoll ist, ist umstritten. Wie zu Beginn gesagt, sind Körperformen individuell und der BMI vergleicht lediglich das Gewicht mit der Körpergröße. Alle anderen Faktoren werden außen vor gelassen. Die Statur und das Geschlecht sowie die individuelle Zusammensetzung der Körpermasse aus Fett- und Muskelgewebe eines Menschen werden nicht berücksichtigt. So haben austrainierte Kraftsportler:innen ohne viel Körperfett dennoch häufig einen „zu hohen“ BMI. Dieser ist jedoch durch den überdurchschnittlich hohen Anteil an Muskelmasse zu begründen und weniger aufgrund von Übergewicht. Außerdem könnte ein hoher BMI auch durch eine höhere Knochendichte beziehungsweise einem stärkeren Knochen- und Gelenkdurchmesser bedingt sein. Auch die Schulterbreite kann sich bei Personen mit gleicher Größe unterscheiden und so maßgeblich zum Gewicht beitragen. 

Um für sich die Frage zu klären, ob man übergewichtig ist, kann man also einen dafür vorgesehenen BMI-Rechner verwenden. Allerdings sollte man beim Betrachten des Ergebnisses immer im Hinterkopf behalten, dass sämtliche Faktoren, die das Gewicht beeinflussen können, nicht in die Rechnung einbezogen werden. Bessere Möglichkeiten zur Erkennung von möglichen Gesundheitsrisiken durch Übergewicht bietet beispielsweise der Body Shape Index (BSI). Diese Methode wurde in den USA entwickelt und bezieht in die Berechnung der Prognose insbesondere das schädliche Bauchfett mit ein. Dieses wird häufig in Verbindung mit Krankheiten wie Herzinfarkt, Bluthochdruck, Schlaganfall und Arteriosklerose gebracht. Die Waist-to-Height Ratio geht ähnlich vor. Mit Hilfe dieser Formel soll das Verhältnis zwischen Taillenumfang und Körpergröße berechnet werden. So kann man eine bessere Aussage über die Verteilung des Körperfetts und damit auch eine zutreffendere Einschätzung über das gesundheitliche Risiko bezüglich Übergewicht machen. 

Was können die Folgen von Übergewicht und Adipositas sein?

Ein Grund hinter dem Versuch, Übergewicht und insbesondere Adipositas anhand einer Messzahl festzumachen, sind die schwerwiegenden Folgen, die davon ausgehen können. Ein überdurchschnittlich hoher Anteil an Körperfett ist ein wichtiger Risikofaktor für nichtübertragbare Krankheiten. Dazu zählen:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Muskel-Skelett-Erkrankungen
  • Verschiedene Krebsarten, z.B. Endometrium-, Brust-, Eierstock-, Prostata-, Leber-, Gallenblasen-, Nieren- und Dickdarmkrebs

Damit werden die vermeintlich harmlosen paar Kilos zu viel zu einer ernstzunehmenden Gefahr. Zu den genannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen unter anderem Herzerkrankungen und Schlaganfälle, was die 2012 die häufigste Todesursache war. Doch nicht nur im Erwachsenenalter stellt Übergewicht ein Risiko dar. Übergewicht in der Kindheit erhöht das Risiko für Fettleibigkeit und damit auch einen vorzeitigen Tod im Erwachsenenalter. Außerdem haben fettleibige Kinder ein höheres Risiko als normalgewichtige Kinder unter Bluthochdruck, Insulinresistenz und Knochenbrüchen zu leiden. Von den psychologischen Auswirkungen ganz zu schweigen. Als Elternteil steht man demnach in der Verantwortung, dass das eigene Kind nicht übergewichtig wird. Doch inwieweit kann man dies eigentlich beeinflussen und wo liegt dir Ursache für Übergewicht?

Wie entsteht Übergewicht?

Ungesunde Essgewohnheiten und falsches Essverhalten gelten in der Regel als typische Ursachen für Übergewicht. Fast Food, fettiges Essen und die abendliche Chips-Orgie sind bekannte Übeltäter, wenn es um das Zunehmen geht. In der Tat handelt es sich hierbei auch um den wichtigsten Grund für Übergewicht. Jeder von uns Menschen hat einen täglichen Bedarf an Kalorien. Je nachdem wie alt, groß und sportlich aktiv man ist, unterscheidet sich auch der jeweilige Kalorienbedarf. Durch regelmäßige körperliche Betätigung und im Wachstum besteht ein erhöhter Bedarf. Der prozentuale Anteil an Muskelmasse im Körper beeinflusst den Bedarf an Energie ebenfalls. So kann regelmäßiges Krafttraining auch dazu beitragen, dass der Kalorienbedarf einer Person steigt. Auch besondere Lebenssituationen wie die Schwangerschaft und Stillzeit haben Einfluss auf den Kalorienbedarf. So steigt dieser ab dem vierten Monat spürbar um 250 kcal/Tag. Stillende Frauen brauchen knapp 700 kcal mehr pro Tag, damit ausreichend Milch produziert werden kann. So unterscheidet sich der Kalorienbedarf also von Person zu Person und muss individuell in Abhängigkeit zu den verschiedenen Faktoren bestimmt werden. Überschreitet man diesen nun über einen längeren Zeitraum durch die eigene Nahrungszufuhr, wird es früher oder später zu Übergewicht kommen.

Neben der Ernährung spielen aber auch andere Faktoren eine wichtige Rolle, wenn es um Übergewicht geht. So beispielsweise die Erbsubstanz. Man fand innerhalb von Zwillingsstudien heraus, dass übergewichtige Eltern häufig auch übergewichtige Kinder haben. Wobei man an dieser Stelle nicht vernachlässigen darf, dass neben der genetischen Veranlagung übergewichtiger Eltern, auch der Nachahmeffekt in Bezug auf kalorienreiche Ernährung das Gewicht der Kinder beeinflussen kann. Dennoch besteht die Annahme, dass die Veranlagung für Übergewicht einen starken Einfluss auf das tatsächliche Körpergewicht haben kann. So kann in der DNA beispielsweise festgelegt sein, ob man ein guter oder schlechter Futterverwerter ist. Hier unterscheidet man zwischen denjenigen, die so viel essen können wie sie wollen und kein Gramm zunehmen und denjenigen, die allein beim Anblick von Schokolade zunehmen. Das ist natürlich überspitzt formuliert, den Unterschied gibt es allerdings trotzdem. Schlechte Futterverwerter verbrauchen die aufgenommene Energie schneller und wandeln diese direkt in Wärme. Gute Futterverwerter hingegen produzieren bis zur Hälfte weniger Wärme und speichern die Nahrungsenergie eher als Fettpolster. Man fand heraus, dass sich der Stoffwechsel von adipösen Menschen zu dem von nicht-adipösen Menschen unterscheidet. Ebenso die Darmflora. Die Zusammensetzung der Bakterienflora soll nachweislich einen Einfluss darauf haben, wie viel Gewicht man beispielsweise durch eine Diät verliert. 

Weitere Einflussfaktoren von Übergewicht 

Neben Einflussfaktoren wie Ernährungsverhalten, Bewegung und Vererbung untersucht die Forschung noch immer, inwieweit der soziale Status mit dem bestehenden Übergewicht einer Person zusammenhängen kann. Eine Analyse der Daten der KiGGS- Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Kinder aus Familien mit einem niedrigen Sozialstatus häufiger von Adipositas betroffen sind als Kinder aus sozial höher gestellten Familien. Weitere Studien bestätigen diesen Effekt und stellen folgende Annahme über den Zusammenhang von Übergewicht und dem sozialen Status auf: Je niedriger der soziale Status, desto höher ist die Prävalenz von Übergewicht. Dabei soll der Schulabschluss der Eltern die deutlichste und konsistenteste Beziehung zum Übergewicht ihrer Kinder darstellen. 

Ein weiterer Einflussfaktor ist der Migrationshintergrund. Wie das RKI berichtet, findet man bei Kindern mit Migrationshintergrund häufiger Übergewicht und Adipositas als bei Gleichaltrigen ohne Migrationshintergrund. Allerdings muss man diesbezüglich zwischen den Migrantengruppen differenzieren. So sind Mädchen und Jungen aus der Türkei am häufigsten betroffen. Mädchen aus Mittel- und Südeuropa sowie Jungen aus Polen sind ebenfalls tendenziell übergewichtiger. Dieser Effekt scheint jedoch spätestens im Jugendalter an Einfluss zu verlieren. Die KiGGS-Studie hat darüber hinaus noch weitere Risikofaktoren für Übergewicht und Adipositas feststellen können:

  • Hohes Geburtsgewicht
  • Hohe Gewichtszunahme der Mutter während der
  • Schwangerschaft
  • Rauchen der Eltern
  • Rauchen der Mutter während der Schwangerschaft
  • Flaschennahrung statt Stillen
  • Wenig Schlaf
  • Lange Zeiten vor Computer oder Fernseher (hoher Medienkonsum)
  • Schultyp (Haupt-, Förder- und Sonderschulen)
  • Fehlende Betreuung nach der Schule
  • Niedriger familiärer Zusammenhalt

Betrachtet man diese Risikofaktoren übergeordnet, wird man feststellen, dass hinter vielen vermeintlich körperlichen Faktoren auch immer eine psychische Ursache stecken kann. So kann wenig Schlaf beispielsweise auch auf Stress und eine emotionale Belastung hindeuten. Während es manchen Menschen in solchen Situationen den Appetit verschlägt, neigen andere zum Überessen. Ebenso in psychischen Krisen, innerhalb welcher das Essen häufig als „psychischer Füllstoff“ verwendet wird. Im Fall einer dysfunktionalen Familien wird die fehlende emotionale Zuwendung oft durch eine orale Zuwendung ersetzt. 

So individuell die möglichen Ursachen für Übergewicht sind, umso relevanter ist es, über dieses Ausmaß aufzuklären. Übergewicht stellt ein Risiko für weitere Krankheiten dar, weshalb es wichtig ist, dieses anzugehen. 

Was kann man gegen das Übergewicht tun?

Nicht immer kann man alle Faktoren, die Übergewicht und insbesondere Adipositas begünstigen, beeinflussen. Insbesondere die genetischen Faktoren zählen zu den nicht veränderbaren. Auf jedoch haben wir jedoch einen Einfluss, weshalb Folgendes getan werden kann, um das Körpergewicht dauerhaft zu reduzieren:

  1. Aufklärung und Ernährung:

    Kalorienreiche Nahrung ist heutzutage ständig und überall verfügbar. Gerade die Snacks zwischendurch können verhängnisvoll sein. Denn eigentlich ist die Regel ganz einfach: Nimmt man mehr Energie in Form von Nahrung zu sich als man tatsächlich (ver)braucht, zeichnet sich dies durch Übergewicht ab. Will man nun sein Gewicht reduzieren oder halten, sollte man seinen Kalorienbedarf kennen und achten. Dazu ist es auch wichtig, zu wissen, welche Lebensmittel diesen Bedarf decken können und welche vielleicht über das Ziel hinaus schießen und eher weniger gesund sind. Weiß man über den eigenen Bedarf und die entsprechenden Nahrungsmittel Bescheid, gilt es den Energiegehalt der eingenommenen Nahrung zu reduzieren oder den Bedarf zu erhöhen. Letzteres geschieht beispielsweise durch Sport. Aus diesem Grund rät man bei Übergewicht und Adipositas allgemein zu einer Ernährungsumstellung und vermehrter körperlicher Aktivität. 
  1. Das eigene Essverhalten hinterfragen:

    Wie wir bereits wissen, spielen unter anderem erlernte Glaubenssätze aus der Kindheit eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Übergewicht und Adipositas. Hat man vielleicht gelernt, den Teller schnell zu leeren und alles aufzuessen? Dies klingt zwar erstmal banal, kann aber unbewusst einen großen Einfluss auf unser Essverhalten haben. Man sollte deswegen nicht nur die Frage stellen „was“ und „wie viel“ man isst, sondern auch „warum“ und „wie“. Innerhalb einer Verhaltenstherapie bei Adipositas geht man unter anderem diesen Fragen mit Hilfe von Experten nach. Man lernt, das eigene Verhalten zu beobachten und entsprechendes Ess- und Bewegungsverhalten zu kontrollieren. Ziel ist es, die Verhaltensweisen, die zum Entstehen des Übergewichtes geführt haben und gegebenenfalls zum Erhaltung von Adipositas beitragen zu identifizieren und zu verändern. Außerdem soll der Umgang mit Lebensmitteln allgemein verändert werden – angefangen beim Einkaufen. Dadurch erhofft man sich einen nachhaltigeren Erfolg als durch das Aufsetzen zeitlich begrenzter und starrer Diäten. 
  1. Erziehung:

    Die Kindheit und damit einbegriffen die eigene Erziehung, können das Essverhalten beeinflusst haben. Im Nachgang kann man daran leider nichts mehr ändern. Hat man jedoch die Möglichkeit, dies bei den eigenen Kindern zu tun, sollte man stets die Erziehungsmethoden in Bezug auf das Essverhalten hinterfragen und dies als vorbeugende Maßnahme gegen Übergewicht betrachten. Ständige Aufforderungen, den Teller leer zu essen oder die Mahlzeit schnell zu essen, solange sie noch warm ist, können dazu führen, dass das natürliche Appetit- und Sättigungsverhalten gestört wird. Ebenso die Verwendung von Essen als Belohnung oder Strafe. Das Kind lernt erst gar nicht, auf die eigene Intuition und das Hungergefühl zu achten, da sowohl die Essmenge als auch der Esszeitpunkt von außen vorgegeben werden. Durch das Erlernen dieser Strategien kann es im späteren Erwachsenenalter dazu führen, dass nicht der Hunger sondern bestimmte Emotionen und Situationen wie Ärger, Stress oder Langeweile das Essverhalten auslösen. Damit wäre dann auch geklärt, aus welchem Grund man beispielsweise Eis braucht, wenn man traurig ist oder die Portion Nudeln inhaliert, solange sie noch warm ist. Kinder, deren Essverhalte aufgrund von Erziehungsmethoden gestört ist, brauchen in der Regel eine große Portion Selbstdisziplin, um den äußeren Reizen zu wiederstehen und somit die verlernten internen Kontrollmechanismen neu aufleben zu lassen. 
  1. Essensplan erstellen:

    Eine erhöhte Selbstdisziplin ist auch dann erforderlich, wenn eine genetische Veranlagung zu Übergewicht besteht. Normalgewichtige, die davon betroffen sind, werden häufig auch „gezügelte Esser“ genannt. Um das aktuelle Gewicht unter dem genetischen Soll-Gewicht zu halten, müssen sich gute Futterverwerter mit einer reduzierten Energiezufuhr begnügen. Das sind in der Regel 30 Prozent weniger, als man normalerweise veranschlagen würde. Neben der Disziplin erfordert das in der Regel auch viel psychische Energie. Um dies zu erleichtern, kann man die Erkenntnisse in Bezug auf gute und schlechte Nahrungsquellen auf einem Blattpapier zusammentragen und sich Essenspläne schreiben. Dies hilft enorm dabei, seinen Einkauf zu gestalten und sich die Kalorien entsprechend einzuteilen. Außerdem kann man sich so auch direkt überlegen, was man auf Arbeit isst oder während der Fahrt in den Urlaub. Dadurch kann man die verlockenden Fast-Food-Angebote ganz genüsslich umgehen. 

Natürlich handelt es sich hierbei lediglich um allgemeine Ansätze und Hilfestellungen. Wie die Behandlung im Fall von Adipositas im Detail erfolgen sollte und sinnvoll ist, muss man individuell festlegen. Dabei sind der Schweregrad der Adipositas sowie vorliegenden persönlichen Risikofaktoren und Begleiterkrankungen entscheidend. Selbst das Alter der Betroffenen kann die Therapieentscheidung beeinflussen.

Der Einfluss von CBD beim Abnehmen

Nun liest man an einigen Stellen, dass das Cannabinoid der Hanfpflanze, CBD, ebenfalls beim Abnehmen unterstützen kann. Und ja – dies ist richtig. Dabei setzt das Cannabinoid direkt an der Ursache an. Wie bereits erwähnt ist diese häufig psychischer Natur. CBD wirkt beispielsweise dem Stress entgegen, wodurch stressbedingte Heißhungerattacken unterbunden werden können. Der Blutzuckerspiegel wird durch eine gehemmte Cortisol Produktion ins Gleichgewicht gebracht, wodurch die Heißhungerattacken ebenfalls gemindert werden. Auch innerhalb unseres Endocannabinoid-Systems kann das CBD für einen Ausgleich sorgen. Dieses soll nämlich Studien zufolge in den Fällen von Fettleibigkeit, Diabetes und Übergewicht hyperaktiv sein. Indem CBD an die CB1- und CB2 Rezeptoren andockt und die  Hyperaktivität unterbricht, kann das Cannabinoid indirekt zur Gewichtsabnahme beitragen. 

Auf direktem Wege wird die Fettverbrennung durch CBD auch nicht angeregt – indirekt kann es dennoch unterstützen. Das Cannabinoid kann aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaft die Regeneration der Muskulatur nach dem Sport begünstigen. Auch die Schmerzen, die aufgrund der Übergewichtigkeit bereits bei einfachen Bewegungsabläufen auftreten können, können durch diese Eigenschaft gelindert werden. Somit kann man gleichzeitig wieder mehr Sport betreiben und die Fettverbrennung ankurbeln. Der Abbau von Fetten und Proteinen wird darüber hinaus durch das CBD zusätzlich gefördert. So kann das Cannabinoid die Bildung neuer Fettzellen blockieren und den Stoffwechsel ankurbeln. Außerdem soll CBD in Kombination mit dem Endocannabinoid-System unser weißes Fettgewebe in braunes umwandeln können. Das ist deswegen hilfreich, weil die weißen Fettzellen für die Speicherung von Fett verantwortlich sind. 

Fazit

Man könnte nun denken, die Kilos beginnen bereits zu purzeln, wenn man das CBD Öl in den Mund tropft. Ganz so einfach ist es natürlich nicht. CBD ist schließlich kein Wundermittel und dient lediglich als Unterstützung beim Prozess des Abnehmens. Es braucht also dennoch Veränderung, Disziplin und Ausdauer. Und dies sollte man auch durchaus ernst nehmen. Übergewicht und vor allem Adipositas stellen nicht mehr nur ein individuelles und medizinisches Problem dar, sondern besitzen gesellschaftliche Relevanz. Insbesondere aufgrund der steigenden Zahl an übergewichtigen Kindern. Der stärkste Risikofaktor für Übergewicht stellt das Übergewicht der Eltern dar. Bereits ein übergewichtiger Elternteil vervierfacht das Risiko. Sind beide Eltern übergewichtig, steigt das Risiko für Adipositas auf ein achtfaches. Grund ist das übermittelte Erbgut aber auch das vorgelebte Essverhalten durch die Eltern, welches von den Kindern nachgeahmt wird. Als Elternteil kann man somit bereits von Anfang an dazu beitrage, das Risiko für das eigene Kind zu minimieren. So zählt beispielsweise auch Stillen zu den präventiven Faktoren für die spätere Entwicklung von Übergewicht des Kindes. Genauso die Erziehungsmethoden in Bezug auf das Essverhalten. Sowohl übergewichtige Kinder als Erwachsene sollten jedoch weniger auf strikte Diäten setzen sondern vielmehr den gesunden Umgang mit Nahrung erlernen. Damit besteht weniger das Risiko, in eine Essstörung abzugleiten und der Effekt wird sich nachhaltig bemerkbar machen. Intuitives Essen und gesunde sowie hochwertige Lebensmitteln sind dabei ausschlaggebend. Fällt es einem noch schwer, auf sein tatsächliches Hungergefühl zu vertrauen, können Essenspläne eine Stütze sein. Auch der sportliche Ausgleich sollte nicht zu kurz kommen. All dies kann CBD nicht ersetzen, aber erfolgreich unterstützen. Das Cannabinoid kann bei der Gewichtsabnahme helfen und dem Jo-Jo-Effekt entgegenwirken. Erfahrungsberichten zufolge wird besonders der Heißhunger gezügelt und die Bildung neuer Fettzellen blockiert. Allerdings ist es zwingend notwendig, das CBD Öl richtig einzunehmen und zu dosieren. Die Qualität ist ebenfalls ausschlaggebend. Das Ziel all dieser Maßnahmen ist letztendlich eine dauerhafte Gewichtsreduktion. Dadurch sinkt nämlich auch das Risiko von Folgeerkrankungen und die Lebensqualität der Betroffen wird verbessert. Ein anzustrebender Zustand, wie wir finden.