Mehr Lebensfreude im Alter: Wie CBD unterstützen kann

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Viele Menschen haben Angst vor dem Altern. Dabei kann das Leben mindestens genauso schön sein, wie in jungen Jahren. Man hat plötzlich Zeit, um sich intensiv um den Garten zu kümmern, die Enkelkinder zu umsorgen und Ausflüge mit dem Rad zu machen. Zumindest solange Körper und Geist einem dies erlauben. Denn natürlich wachsen mit steigendem Alter auch die Herausforderungen. Der Körper verändert sich. In dieser Lebensphase ist es deswegen umso wichtiger, sich selbst und den eigene Körper bestmöglich zu unterstützen. Eine solche Hilfe kann CBD sein. Das Cannabinoid der Hanfpflanze ist absolut unbedenklich in der Anwendung und verfügt über ein Potpourri an Inhaltsstoffen, welche bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben unterstützen können. Unter anderem zählen Cannabinoide zu den besten Quellen für Antioxidantien und können somit maßgeblich dazu beitragen, den steigenden oxidativen Stress im Alter zu reduzieren. 

Herausforderungen im Alter

Altern ist ein komplexer Prozess, der aber in jedem höheren Organismus stattfindet. Er macht vor niemandem Halt und läuft kontinuierlich weiter. Nach und nach beginnen Körperfunktionen abzubauen, die Haut wird faltiger und die Leistungsfähigkeit ist nicht mehr dieselbe wie mit 20. Auch das ein oder andere Kilo mehr auf den Hüften macht sich bemerkbar. Altern ist wahrlich nicht einfach und stellt uns vor so einige Herausforderungen. Nicht nur körperlich sondern auch psychisch. Durch das Eintreten des Rentenalters stehen viele vor der Frage, welche Beschäftigung nun den Tagesinhalt bestimmt. Nachdem man jahrzehntelang berufstätig war, ist die Vorstellung zwar äußerst attraktiv – die Umsetzung jedoch meist nicht so einfach wie man denkt. Was fängt man mit seinem Tag nun an? Ist man für den weiteren Lebensabschnitt gut genug abgesichert? Dazu kommt möglicherweise ein steigendes Gefühl von Einsamkeit. Man befindet sich nun vermehrt zuhause und Verluste werden immer präsenter. 

Warum altern wir überhaupt?

Doch wieso muss ein Organismus überhaupt altern? Der Ursache des Alterns von uns Menschen geht die Biogerontologie auf die Spur. Erstmal unterscheidet man zwischen primärem und sekundärem Altern. Das primäre Altern läuft in Abwesenheit von Krankheiten ab und wird lediglich durch zelluläre Alterungsprozesse verursacht. Dadurch wird die maximale Lebensspanne bestimmt, die ein Organismus erreichen kann. Beim Menschen beträgt dieser Wert etwa 120 Jahre. Der bisher älteste Mensch war übrigens eine Französin. Jeanne Calment erreichte ein stolzes Alter von 122 Jahren und 164 Tagen. Neben dem zellulären Alterungsprozess spielen auch noch äußere Faktoren eine wichtige Rolle beim Altern. Diese werden unter dem Fachbegriff „sekundäres Altern“ zusammengefasst. Neben Krankheiten zählen zu den äußeren Faktoren auch der Konsum von Drogen, eine falsche Ernährung oder Bewegungsmangel. Im Gegensatz zum primären Altern sind diese Faktoren beeinflussbar. Eben durch eine gesunde Ernährung und ausreichend sportlicher Aktivitäten. Ein Grund mehr, das nächste Bier doch gegen ein Wasser einzutauschen sowie das Rauchen endgültig aufzugeben. 

Insgesamt gibt es über 300 Theorien zum Alterungsprozess. Wissenschaftlich anerkannt ist bisher aber keine. Während sich Schadenstheorien damit auseinandersetzen, wie wir altern, beschäftigen sich Evolutionstheorien mit der Frage, warum wir Altern. Eine dieser Evolutionstheorien besagt, dass Altern notwendig ist für das Überleben einer Art. Dies klingt zwar erstmal widersprüchlich, ist es aber tatsächlich nicht. Eine Art kann nämlich nur überleben, wenn sie sich ihrer Umgebung anpassen kann. Dies geschieht durch Mutationen und Selbstselektionen über viele Generationen hinweg. Da die ältere Generation nach der Fortpflanzung ihren Teil dazu beigetragen hat, altert sie anschließend, um zu verschwinden und dem Nachwuchs mehr Platz und Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Nun ist die jüngere Generation an der Reihe für das Überleben der Art zu sorgen. Die Disposable-Soma-Theorie ist eine weitere Evolutionstheorie, welche davon ausgeht, dass einem Organismus nur begrenzt Energieressourcen zur Verfügung stehen. Diese werden benötigt für den Stoffwechsel, die Fortpflanzung und Regenerationsprozesse. Ist die Energie letztendlich aufgebraucht, kann diese nicht mehr ausreichend in Regenerationsprozesse gesteckt werden, wodurch der Körper langsam zerfällt und schließlich stirbt. 

Unser Lebensstil beeinflusst den Alterungsprozess: Oxidativer Stress nimmt zu

Viele verstehen den Alterungsprozess als einen gegebenen Prozess, welcher nicht aufzuhalten ist. Dies ist jedoch nur zum Teil richtig. Durchaus ist der Mensch dazu bestimmt, zu altern. Wie wir jedoch altern, liegt zu einem großen Teil in unseren eigenen Händen. Denn der Alterungsprozess ist lediglich zu 30 Prozent durch unsere Gene bestimmt. Die restlichen 70 Prozent macht unser Lebensstil aus. Wer beispielsweise täglich 10 Zigaretten raucht, verkürzt sein erwartetes Lebensalter um ganze 10 Jahre. Vier Bier pro Tag können dieses um weitere drei Jahre kürzen. Ebenso eine schlechte Ernährung und Übergewicht. Grund dafür ist die Zunahme an oxidativem Stress – sogenannten freien (Sauerstoff)Radikalen. Diese entstehen als Abfallprodukte unseres Stoffwechsels. Es handelt sich dabei um aggressive Moleküle, welche unsere Körperzellen schädigen können. Faktoren, die die Entstehung von freien Radikalen zusätzlich begünstigen, sind eben Alkohol, Zigarettenrauch und UV-Strahlung. Doch auch permanenter Stress, Junk Food, Feinstaub in den Städten, Bewegungsmangel und Schlafdefizite tragen zur vermehrten Bildung von freien Radikalen bei. Wenn schließlich zu viele freie Radikale in unserem Blut zu finden sind, leiden wir unter oxidativem Stress. Dieser begünstigt wiederum die Alterung des Herz- und Gefäß-Systems sowie Krankheiten wie Krebs, Zuckerkrankheit und Alzheimer. 

Um dem entgegenzuwirken, schüttet der Körper Antioxidantien aus. Sie gelten als Radikalenfänger, da sie die freien Radikale neutralisieren. Dazu unterbrechen sie die Kettenreaktionen der freien Radikale und versuchen dadurch mögliche Zellschäden so gut es geht einzudämmen. Leider funktioniert diese Abwehr mit zunehmendem Alter immer schlechter. Der oxidative Stress nimmt somit zu. Spätestens dann ist es an der Zeit, entgegenzusteuern und den Körper mit gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung zu unterstützen. 

Bewegung im Alter – das tut gut

Sportmediziner sind sich einig: Es gibt quasi kein biologisches System, welches durch Sport nicht positiv beeinflusst wird. Gerade im Alter trägt regelmäßige Bewegung im Alltag nachweislich zur Gesundheit bei und verbessert das physische und geistige Wohlbefinden. Arbeiten unsere Muskeln, wird mehr Sauerstoff umgesetzt. Daraufhin pumpt das Herz ein vielfaches mehr Blut durch den Körper, woraufhin die Gefäße elastisch bleiben und das Herz gestärkt wird. Ab einem Alter von 30 Jahren verliert der Mensch jedoch alle 10 Jahre drei Kilogramm Muskelmasse. Um dem entgegenzusteuern, dürfen regelmäßige Sporteinheiten nicht fehlen. 30 Minuten Ausdauersport pro Tag ist dafür die beste Option. Herz und Muskeln werden gestärkt und dem Zellverfall entgegengewirkt. Letzteres zeigt sich durch die Verlängerung der Telomere aufgrund von Sport. Telomere sind die Schutzkappen an den Enden der Chromosomen, welche sich bei jeder Zellteilung verkürzen. Ist eine kritische Grenze erreicht, stirbt die Zelle ab. Dieser Prozess ist jedoch steuerbar und lässt sich zum Teil sogar zurückfahren. Regelmäßiger Ausdauersport lässt die Telomere nämlich wieder wachsen. Sogar Schlaganfälle können durch regelmäßigen Sport verhindert werden. Osteoporose ist bei Frauen im höheren Alter ebenfalls ein häufiges Problem. Das Risiko, an Osteoporose zu erkranken, schwindet aufgrund der Belastungen durch regelmäßige sportliche Betätigungen. Die Knochenstruktur wird nämlich dichter und kompakter. Indem durch gezielte Bewegungen im Alter die Alltagskompetenzen möglichst lange aufrechterhalten bleiben, wird auch das geistige Wohlbefinden gestärkt. Langezeit eigenständig und selbstbestimmt Leben zu können, trägt nämlich zum Erhalt eines positiven Lebensgefühls bei. 

Der gesundheitliche Nutzen von Bewegung ist abhängig davon, in welcher Form, Dauer und Intensität diese durchgeführt wird. Nun verändern sich die Möglichkeiten im Laufe des Lebens und die Aktivitäten müssen der Situation angepasst werden. Schonen müssen sich ältere Menschen jedoch nicht – ganz im Gegenteil! Sofern aus medizinischer Sicht nichts dagegen spricht, sollten insbesondere Senioren intensiv trainieren, um der Sarkopenie, also dem zunehmenden Abbau von Muskelmasse und Muskelkraft, effektiv entgegenzuwirken. Auf dem Trainingsplan steht sowohl Ausdauer- als auch Krafttraining. 

Es wird empfohlen, sich für mindestens 30 Minuten pro Tag einer ausdauernden Bewegungsform zu widmen. Dazu zählt zum Beispiel Gehen, Laufen und Fahrradfahren. Sobald es wieder wärmer wird zählt Schwimmen ebenfalls zu den beliebten Ausdauersportarten. Noch dazu ist Schwimmen eine ideale Möglichkeit, die Gelenke zu schonen. Menschen mit Gelenkproblemen verzichten häufig auf Sport, obwohl sanfte Bewegungen die Symptome sogar eher lindern würde. Dazu eignet sich der Wassersport perfekt. Ältere Menschen, die in ihrer Mobilität bereits Einschränkungen erfahren, können es sich zur Aufgabe machen, täglich für 30 Minuten zu gehen. Dabei ist eine normale Laufgeschwindigkeit absolut ausreichen, um alle wichtigen Funktionen sehr lange auf einem hohen Niveau halten zu können. Sind 30 Minuten am Stück zu viel, kann man auch mehrmals am Tag für fünf bis 10 Minuten gehen und die Ausdauer dadurch Stück für Stück steigern. Regelmäßiges Wandern soll aufgrund der schonenden aber ausdauernden Bewegungen sogar zur Linderung von bereits bestehenden Krankheiten oder Beschwerden beitragen können. Ergänzend zum Ausdauersport ist ein maßvolles Krafttraining ebenfalls sinnvoll. Durch die Abnahme der Muskelkraft im Alter kommt es nämlich zu einer erheblichen Beeinträchtigung im sensomotorischen Informationsaustausch. Daraus resultiert ein vermindertes Kraft- und Gleichgewichtsvermögen sowie eine zunehmende Gangunsicherheit. Diese wiederum kann das Risiko für Stürze und Verletzungen erhöhen. Verschiedene Studien belegen, dass durch gezieltes Krafttraining im Alter, den altersbedingten Einschränkungen entgegengewirkt werden kann. Dabei sollen insbesondere die relevanten Muskelgruppen einbezogen werden. 

Dazu zählen die Oberschenkelmuskulatur, die Stütz- und Haltemuskulatur sowie die Arm- und Schultermuskulatur. Die Oberschenkelmuskulatur kann mit Hilfe einer Beinpresse trainiert werden. Dabei werden nämlich auch die Hüftbeuger trainiert, welche eine wichtige Funktion im Alltag haben. Zur Stütz- und Haltemuskulatur zählen unter anderem die Bauch- und Rückenmuskulatur. Verbessert werden kann diese durch Übungen wie Kniebeugen, Bankdrücken oder Rudern. Darüber hinaus verbessern diese Übungen die Koordination und geben mehr Sicherheit bei Bewegungsabläufen. Mit kleinen Gewichten oder alternativ einer gefüllten Wasserflasche können Arm- und Schultermuskulatur gestärkt werden. Während der Trainingseinheiten sorgen Dehnübungen für eine anhaltende Flexibilität der Muskeln und Bänder. Wie gut der Sport einem dann tatsächlich tut, sollte man vor allem im Alter regelmäßig durch einen Facharzt überprüfen lassen. Dieser überprüft nicht nur die Vitalwerte sondern kann auch dabei helfen, einen geeigneten Trainingsplan aufzustellen. 

Gesunde Ernährung für ein langes Leben

Neben ausreichend Bewegung und Training, trägt natürlich auch die Ernährung einen Großteil zu einem gesunden und langen Leben bei. Diese sollte möglichst ausgewogen und reich an Nährstoffe sein. Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag gelten als altbekannter Richtwert für ein langes und fittes Leben. Und das stimmt – Quasi mit jedem Bissen kann unser Leben verlängert werden. Der menschliche Körper benötigt nämlich für den Stoffwechsel und alle weiteren lebenserhaltenden Funktionen eine ausreichende Zufuhr an Nährstoffen. Wichtige Nährstoffe im Alter sind:

  • Energie
  • Eiweiß
  • Kalzium
  • Vitamin D, B12, C und E
  • Folsäure
  • Magnesium
  • Eisen
  • Zink

Die notwendige Energie, um die biologischen Prozesse durchführen zu können, liefern unter anderem Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß. Vitamine und Mineralstoffe tragen wiederum zum Erhalt der Körperfunktionen bei. Eine ausreichende Versorgung mit Kalzium ist beispielsweise wichtig für die Knochen- und Zahngesundheit. Für die Regulation des Kalziumstoffwechsels ist wiederum das fettlösliche Vitamin D essenziell. Auch für das Immunsystem ist eine ausreichende Vitamin D Zufuhr wichtig. Da dieses am besten durch die Eigensynthese der Haut erreicht wird, sollte die sportliche Aktivität einfach nach draußen verlegt werden. Zu den wichtigen Nährstoffen im Alter zählt auch die Folsäure. Diese ist nämlich an der Zellteilung und -neubildung sowie der Blutbildung beteiligt. Ein Mangel kann folglich zu einer Störung des Blutbildes sowie Anämie führen. Wertvolle Folsäurelieferanten sind beispielsweise Tomaten, Spinat und Gurken. Das Gemüse sollte jedoch möglichst im rohen Zustand auf den Tisch kommen, da Folate empfindlich auf Hitze reagieren. Auch Eisen darf bei der Nährstoffzufuhr nicht zu kurz kommen. Das machtvolle Spurenelement ist ein Baustein des roten Blutfarbstoffs Hamoglobin und darüber hinaus am Sauerstofftransport beteiligt. Ein Mangel an Eisen kann zu Abgeschlagenheit, Blutarmut, Störungen der Wärmeregulation des Körpers und Erschöpfung führen. 

Allgemein zählen zu den nährstoffdichten Lebensmitteln neben Obst und Gemüse insbesondere Vollkornprodukte sowie Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen. Gesunde Lebensmittel tierischen Ursprungs können Milchprodukte, fettreiche Fische und fettarme Fleischerzeugnisse sein. Pflanzliche Öle wie Oliven- oder Hanföl versorgen uns im Alter ebenfalls mit wichtigen essenziellen Nährstoffen. 

Wichtige Antioxidantien in Obst und Gemüse

Die in Obst und Gemüse enthaltenen Vitamine haben zu einem großen Teil auch eine antioxidative Eigenschaft. Vor allem die Vitamine C, A und E sind als natürliche Antioxidantien bekannt, die unser Körper mit steigendem Alter so dringend braucht. Da diese nicht bedarfsdeckend synthetisiert werden können, müssen sie mit der Nahrung zugeführt werden, wodurch Obst und Gemüse ein noch höherer Stellenwert in unserer Ernährung zugeschrieben wird. Wie bereits erwähnt, können Antioxidantien die freien Radikale im Körper neutralisieren, die uns schneller Altern lassen. Neben Obst und Gemüse gibt es noch weitere Quellen für Radikalenfänger. Dazu zählen:

  • Wildkräuter (z.B. Löwenzahn und Giersch) 
  • Sprossen
  • Naturbelassene Fette und Öle
  • Nüsse

Neben den antioxidativen Vitaminen und Mineralien rücken seit den 2000ern immer mehr die sekundären Pflanzenstoffe in den Vordergrund, wenn es um die Behandlung von oxidativem Stress geht. Der Fachbegriff der sekundären Pflanzenstoffe umschreibt eine Gruppe chemischer Verbindungen, welche in Pflanzen vorkommen, für diese aber nicht lebensnotwendig sind. Im menschlichen Körper beeinflussen die sekundären Pflanzenstoffe  jedoch zahlreiche Prozesse. Sowohl gesundheitsfördernder, pharmakologischer als auch toxischer Art. Die Grenzen verschwimmen dabei nicht selten. So weisen Ingwer, Pfefferminze oder Thymian nicht nur eine geschmackliche und gesundheitsfördernde Wirkung in der Zubereitung von Lebensmitteln auf, sondern werden auch in Phytopharmaka eingesetzt. Insgesamt hat man bisher über 80.000 solcher Pflanzenstoffe identifiziert. Diese kann man in folgende Gruppen unterteilen:

  • Flavonoide

Diese Gruppe umfasst die roten, hellgelben, blauen und violetten Farbstoffe von Pflanzen. Enthalten sind diese in Auberginen, Pflaumen, Blaubeeren, Birnen sowie Zwiebeln und Grünkohl. 

  • Phenolsäuren

Durch unsere Ernährung nehmen wir pro Tag durchschnittlich 200 mg Phenolsäuren auf. Enthalten sind diese insbesondere in Kaffee und Tee sowie Vollkornprodukten und Nüssen. In der Pflanze haben Phenolsäuren die Aufgabe, Fressfeinde abzuwehren. Im menschlichen Körper sollen sie eine antimikrobielle, antithrombotische, antiinflammatorische, glukostatische, blutdruckregulierende als auch antioxidative Wirkungen haben. 

  • Phytoöstrogene

Pflanzen, die Phytoöstrogene produzieren, schützen ihre Art, indem sie die Fruchtbarkeit der Population ihrer Fressfeinde mit der östrogenen Wirkung mindern.  Darüber hinaus machen sie die Pflanze als Gerb- und Bitterstoffe schwer verdaulich bis ungenießbar. Als Farbstoff verleihen sie der Pflanze teilweise auch eine auf Fressfeinde abschreckendwirkende Farbe. Obwohl Phytoöstrogene keine Östrogene im chemischen Sinne sind, sind sie dem menschlichen 17-Beta-Estradiol so ähnlich, dass sie an den Östrogen-Rezeptor im menschlichen Organismus binden und damit Hormonwirkungen entfalten können. Nimmt man regelmäßig relevante Mengen der Phytoöstrogene auf, soll das Risiko von Tumorerkrankungen deutlich verringert werden. Enthalten sind Phytoöstrogene unter anderem in Soja-Bohnen, Tofu, Leinsamen und Kürbiskernen. Dies soll auch der Grund sein, weshalb in Ländern, in welchen Soja-Produkte in der Ernährung eine große Rolle spielen, hormonabhängige Krebserkrankungen deutlich seltener vorkommen. 

  • Carotinoide

Dieser sekundäre Pflanzenstoff gehört der chemischen Gruppe der Terpene an. Carotinoide sind ausschlaggebend für die rötliche Färbung von Karotten, Kürbissen, Tomaten und vielem mehr. Die Karotte enthält jedoch die höchste Konzentration an Carotinoiden.

  • Monoterpene

Monoterpene sind Duft- und Aromastoffe der Pflanze und demnach für den charakteristischen Duft verantwortlich. In Zitrusfrüchten findet man Limonen wieder, in Thymian das Thymol und Menthol ist für den auffallenden Duft von Pfefferminze verantwortlich. Monotherpene finden Einsatz in der Lebensmittelindustrie sowie der Herstellung von Parfum. Auch in ätherischen Ölen sind sie ein häufig anzutreffender Bestandteil.

  • Phytosterine

Die insbesondere in Samen, Nüssen und Hülsenfrüchten vorkommenden Phytosterine zählen ebenfalls zur Gruppe der Terpene. Sie sind Bestandteil der Zellwände und deswegen als Membranbaustoff bekannt. Aufgrund ihrer chemischen Struktur sollen sie unter anderem eine cholesterinsenkende Wirkung haben. 

  • Saponine

Die Gruppe der Saponine hat zum Ziel, Fressfeinde und Pilze abzuwehren. Es handelt sich dabei um bitter schmeckende Substanzten, die im Wasser eine starke Schaumbildung hervorrufen. Zu finden sind sie häufig in Spargel, Soja, Hafer und Lakritze. Ihnen wird unter anderem eine antibiotische und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.

  • Glucosinolate

Glucosinolate kommen primär hauptsächlich in der Pflanzenfamilie der Kreuzblütler vor. Dazu zählt beispielsweise Senf, Kresse, Meerrettich und Kohlgemüse. Es handelt sich hierbei um eine kleine Gruppe an niedermolekularen stickstoffhaltigen Verbindungen. Charakteristisch für die Glucosinolate ist, dass sie erst nach Zerstörung der Pflanzenzellen zerfallen und so die scharfen sowie geruchsintensiven Moleküle freisetzen. Fressfeinde und Pathogene sollen durch diesen Effekt abgeschreckt werden. Im menschlichen Körper stimulieren Glucosinolate das Immunsystem und haben eine antibiotische und antioxidative Wirkung. 

  • Sulfide (Alliine)

Diese schwefelhaltigen Verbindungen sind vor allem in Knoblauch und Zwiebelgewächsen zu finden. Auch hier entfalten sich die geruchsaktiven Stoffe erst nach Zerstörung der Pflanzenzellen. So wird das im Knoblauch enthaltene geruchslose Alliin erst durch die Verarbeitung der Knolle mit Hilfe von Enzymen und Wärme in das intensiv riechende Alicin umgewandelt. Dieses ist auch für die gesundheitsfördernde Wirkung von Knoblauchverantwortlich. So sollen Sulfide sowohl das Cholesterin als auch den Blutdruck senken können. Dazu kommen antibiotische und antioxidative Effekte.

Zwar hat sich die Zahl der Publikationen in Bezug auf die Wirkung der verschiedenen sekundären Pflanzenstoffe innerhalb der letzten Jahre nahezu vervielfacht, dennoch muss noch einiges an Forschung geschehen, um konkrete Aussagen treffen zu können. Man geht jedoch davon aus, dass sekundäre Pflanzenstoffe das Risiko für die Entstehung verschiedener Erkrankungen senken können. Eine antioxidative Wirkung weisen insbesondere Flavonoide, Carotinoide, Phytoöstrogene, Glucosinolate und Sulfide auf. 

CBD als Antioxidans

Cannabidiol (CBD) ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, welches in Cannabis sativa L vorkommt. Seine chemische Struktur lässt die Annahme zu, dass es sich bei CBD um ein wirksames Antioxidans handelt. Man vermutet, dass diese Eigenschaft dem feien Sauerstoffatom innerhalb der CBD Struktur zu verdanken ist, welches an die freien Radikale andockt und so für deren Neutralisation sorgt. Inzwischen wurden verschiedene Studien durchgeführt, welche die antioxidative Eigenschaft von CBD untersuchten. Innerhalb eines Tierversuches kam man zu dem Ergebnis, dass Cannabinoid die Hydroperoxid-Toxizität in Neuronen signifikant reduzieren kann. Eine andere Studie deutet darauf hin, dass CBD als Antioxidans sogar um 30 bis 50 Prozent wirksamer ist als die beliebten Vitamine C und E. In einer weiteren Studie hat man festgestellt, dass die durch Glutamat ausgelöste Toxizität bei Ratten durch CBD reduziert werden konnte. Um CBD für uns verfügbar zu machen, wird dieses häufig mit Hanföl angereichert. Das daraus entstandene CBD Öl wird durch die wertvollen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze ergänzt. Die Hanfpflanze verfügt nämlich neben einer Vielzahl an Phytocannabinoiden auch über einen großen Anteil an Terpenen und Flavonoiden, welche ebenfalls antioxidative Eigenschaften aufweisen. 

So kann CBD im Alter unterstützen

CBD erfreut sich in jedem Alter großer Beliebtheit und hat sich bereits bei diversen Beschwerden als hilfreich erwiesen. Die Rolle von CBD als Antioxidans vereint sich gut mit den weiteren gesundheitsförderlichen Eigenschaften von CBD, um so insbesondere vor Erkrankungen im Alter schützen zu können. So hat CBD nämlich auch eine neuroprotektive Wirkung. Diese Kombination soll bei degenerativen Erkrankungen des Nervensystems hilfreich sein. Zu diesen Erkrankungen zählen beispielsweise Parkinson und Alzheimer. Krankheiten, deren Entstehung unter anderem durch das voranschreitende Alter gefördert wird. Die protektive Wirkung von CBD auf das Nervensystem, kann zu einer Verlangsamung des Krankheitsverlaufs führen. Dazu kommen die Ergebnisse verschiedener Studien mit Mäusen, innerhalb derer CBD die Neubildung von Nervengewebe im Hippocampus angeregt hat. Diese Gehirnregion ist bei der Alzheimer-Demenz besonders betroffen. CBD zeigt sich darüber hinaus als Jungbrunnen, welcher Nerven und Gewebe insgesamt vor freien Radikalen schützt und dadurch den Alterungsprozess verlangsamen kann. Darüber hinaus gibt es konkrete Einsatzgebiete, wobei die Unterstützung von CBD hilfreich sein kann. So wird zum Beispiel eine Anwendung bei innerer Unruhe empfohlen. Der Pflanzenstoff soll außerdem bei Lustlosigkeit und Bedrücktheit eine positive Wirkung zeigen. Auch die Schlafqualität kann mit Hilfe von CBD – Produkten gefördert werden. Sogar die Haut kann mittels CBD-Kosmetika mit nährenden Inhaltsstoffen versorgt werden, um reifer, trockener und juckender Haut vorzubeugen. 

CBD hat demnach viele Einsatzgebiete. Allgemein kann man sagen, dass es immer dann hilfreich sein kann, wenn sich das Endocannabinoid-System nicht im Gleichgewicht befindet. Das Cannabinoid kann somit auch protektiv unterstützen und ist nicht nur im Krankheitsfall eine wertvolle Alternative zur herkömmlichen Behandlung. Vielmehr trägt das Cannabinoid dazu bei, die körperliche und geistige Gesundheit von uns Menschen bis ins hohe Alter zu erhalten. Damit zählt das Cannabinoid neben ausreichend Bewegung und einer gesunden Ernährung zu den Mitteln, die zu mehr Vitalität und Wohlbefinden im Alter verhelfen.