Was Cannabis Konsum mit Gleichberechtigung zu tun hat

Titelbild: Engin_Akyurt auf Pixabay

Heutzutage spielt die Gleichberechtigung der Geschlechter in verschiedenen Bereichen eine übergeordnete Rolle – zum Glück! Mutterschutz für Väter und Female Empowerment in der Führungsebene ist keine Seltenheit mehr. Durch einen gendergerechten Sprachgebrauch soll die Gleichstellung der Geschlechter zum Ausdruck gebracht werden. Jeder darf sich angesprochen fühlen, keiner wird mehr ausgeschlossen und für jeden gelten die gleichen Regeln. Wir haben uns gefragt, wie es damit in Bezug auf die Wirkung von Cannabis aussieht? Ist diese auch geschlechtsunabhängig oder führt das Geschlecht des Konsumenten tatsächlich zu einer anderen Wirkung? Könnte vielleicht sogar der Cannabiskonsum schuld an der ursprünglichen Ungleichberechtigung der Geschlechter sein?

Cannabiskonsum ist Männersache

Die Cannabisbranche ist bekannt als Männerdomäne. Schaut man sich die Geschichte dieser alten Nutzpflanze an, spielen Männer darin eine große Rolle. Es war Karl der Große, der der Cannabispflanze nach dem Verbot durch die Kirche zu neuem Ruhm verholfen hat. Christoph Columbus brachte den Cannabis nach Amerika und erleichterte damit den Sklaven die schlechten Lebensbedingungen. George Washington, als einer der berühmtesten amerikanischen Präsidenten, baute, trotz der von Amerika ausgehenden Verteufelung von Cannabis, diesen selbst an. Große Gesten hinter großen Namen. Bis heute gilt der Verkauf von Cannabisprodukten sowie der Konsum als Männersache. Die World Health Organization (WHO) definiert die Hauptzielgruppe von Cannabis primär als „Männer mit einer eher mäßigen Schulausbildung, keinem Abschluss sowie instabilem Elternhaus. Statistiken zufolge greifen Männer tatsächlich häufiger auf illegale Drogen, wie zum Beispiel Cannabis, zurück. Dieses Verhältnis spiegelt sich allerdings auch im Konsum von Alkohol sowie Tabak, E-Zigaretten und Wasserpfeifen wieder. Männer sind im Konsum dieser (Sucht-)Mittel den Frauen definitiv überlegen.

Männer treiben Legalisierung an

Doch nicht nur im Konsum von Cannabis sind die Männer den Frauen immer noch voraus. Ende 2019 hat das Unternehmen VAAY eine Meinungsumfrage zum Thema Cannabis-Legalisierung in Auftrag gegeben. Mit 12.000 Teilnehmern handelt es sich dabei um die größte repräsentative Umfrage über Cannabis in Deutschland. Ziel der Studie war es, die Vielfalt an Meinungen über die Legalisierung von Cannabis in Deutschland anhand demographischer Daten abzubilden. Neben dem Alter, dem Wohnsitz und der Wahlabsicht zur nächsten Bundestagswahl, wurde auch das Geschlecht abgefragt. Das Ergebnis macht deutlich, dass auch in Bezug auf die Legalisierung von Cannabis die Männer das weibliche Geschlecht überholt haben. Sie sprechen sich eher für eine Freigabe der Pflanze zu Freizeitzwecken aus, als Frauen. Fast die Hälfte der männlichen Befragten (48,7%) wollen eine vollständige Legalisierung von Cannabis. Bei den Frauen liegt der Wert bei nur 35,9%. Dafür befürworten auch 33,9% der männlichen Umfrageteilnehmer das strikte Verbot von Cannabis zum Freizeitgebrauch und finden, dass die aktuelle Rechtslage ausreichend ist. Cannabis nur auf ärztliche Verordnung sei absolut angemessen. Auf dieser Seite stehen wiederum weniger Frauen als Männer. Gerade mal 7,7% der befragten Frauen teilen diese Meinung.

Beeinflusst das Geschlecht die Wirkung von Cannabis?

Ebenso wie sich die Häufigkeit des Cannabiskonsums oder der Wunsch nach dessen Legalisierung von Frauen und Männern unterscheidet, so ist auch das Verwendungsmuster aufgrund des Geschlechtes verschieden. Studien untersuchen, inwieweit die Sexualhormone eine unterschiedliche Wirkung durch Cannabis hervorrufen. Doch auch Geschlechterrollen rücken in den Fokus der Forschung. Man untersucht, inwieweit ein geschlechtsbedingter Unterschied in der Cannabiswirkung auf kulturelle und ökologische Einflüsse zurückzuführen ist.

Doch auch hinsichtlich der anderen Richtung findet man ebenfalls ein paar Studien. Diese befassen sich somit mit der Wirkung von Cannabis auf die Sexualhormone. Innerhalb dieser wurde festgestellt, dass der Cannabiskonsum wohl die Sexualfunktion bei Männern erniedrigen und den Menstruationszyklus der Frau stören kann. Weitere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Spermienkonzentration und -beweglichkeit beim Mann mit der Zunahme des Konsums sinkt. Eindeutige Belege gibt es dafür aber aktuell noch nicht.

Unterschiede im Cannabiskonsum zwischen Frau und Mann

Neben Hormonen und angelernten Rollenbildern gibt es noch weitere geschlechtsspezifische Faktoren, die Einfluss auf die Wirkung nehmen. Wie zahlreiche Studien bereits bestätigt haben, konsumieren mehr Männer illegale Drogen als Frauen. Diese Tatsache lässt unter anderem darauf schließen, dass dieses Geschlecht anfälliger für psychotrope Substanzen ist, als das weibliche. Zudem fallen die Mengen, die Männer konsumieren, im Schnitt höher aus. Das könnte auch begründen, dass sie intensivere Auswirkungen des Konsums verspüren als Frauen.

Die Yale School of Medicine hat bereits eine Studie über den Zigarettenkonsum in Abhängigkeit zu dem Geschlecht veröffentlicht. Auch wenn es sich nicht um den Cannabiskonsum handelt, können Parallelen durchaus gezogen werden. Beispielsweise bestätigte die Studie, dass Männer deutlich in der Überzahl sind, was das Rauchverhalten angeht. Allerdings sind Frauen wesentlich anfälliger für tabakbedingte Gesundheitsprobleme wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen und Schlaganfall. Zudem haben rauchende Frauen ein erhöhtes Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, eine geringere Knochendichte, Östrogenmangel, Störungen des Menstruationszyklus, eine verzögerte Empfängnis, Probleme mit Unfruchtbarkeit und innerhalb der Schwangerschaft. Der Brustkrebs wurde 1987 durch den Lungenkrebs als Krebstodesursache Nummer eins bei Frauen abgelöst. Frauen fällt es deutlich schwerer, mit dem Rauchen aufzuhören, als Männern. Grund dafür könnte in der Motivation dahinter liegen. Während Männer eher zur reinen Befriedigung und auf Verlangen nach Nikotin rauchen, nutzen Frauen das Suchtmittel vermehrt als eine Form von Stimmungs- und Stressmanagement. Depressive Menschen rauchen häufiger und Frauen sind doppelt so häufig von Depressionen betroffen als Männer. Ein weiterer Motivator, Zigaretten zu rauchen, ist die damit verbundene Unterdrückung von Appetit. Da vermehrt Frauen über eine Gewichtszunahme besorgt sind, fällt es ihnen auch aus diesem Grund schwerer, mit dem Rauchen aufzuhören. All das begünstigt leider auch eine höhere Rückfallquote für Frauen nach besonders stressigen oder belastenden Ereignissen, als für Männer.

Cannabinoide wirken zwar anders als Nikotin, jedoch können die Forschungsergebnisse darauf hindeuten, dass Frauen allgemein andere Motivationsgründe hinter dem Konsum von Suchtmitteln, damit auch Cannabis, verspüren. Zudem ist bekannt, dass Cannabis, insbesondere CBD, auch einen wesentlich Beitrag zum Stressmanagement leisten kann.

Sexualhormone und das Endocannabinoid-System

Wie so oft führt uns auch in diesem Fall die Suche nach dem Grund zurück zur Ausgangslage. Wieso und wie wirkt Cannabis eigentlich im menschlichen Körper? Um dies zu beantworten wird das Endocannabinoid-System herangezogen. Es ist fester Bestandteil des menschlichen und tierischen Nervensystems und managt grundlegende Prozesse auf der Ebene des zentralen und peripheren Nervensystems. Es besteht aus körpereigenen Cannabinoiden (Endocannabinoid) und Rezeptoren. Die Rezeptoren stehen quasi am Anfang einer Signalkette und regulieren zum Beispiel das Schmerzempfinden. Dabei sind zwei Rezeptoren ganz besonders in den Fokus der Wissenschaft gerückt. Der CB1-Rezeptor ist einer davon und spielt eine wichtige Rolle im Bereich der Motivation, Kognition, Depression und chronischen Schmerzen.

Um nun herausfinden zu können, ob tatsächlich von einer geschlechterabhängigen Wirkung von Cannabis gesprochen werden kann, prüft man die mögliche Kausalität zwischen Sexualhormonen und dem Endocannabinoid-System und siehe da – in der Tat kann die Dichte an CB1-Rezeptoren sowie deren Funktion durch das Sexualhormon verändert werden.

Sexualhormone können in drei Haupttypen unterteilt werden: Östrogene (z.B Östriol; weibliche Geschlechtshormone ), Androgene (z.B. Testosteron; männliche Geschlechtshormone) und Gestagene (z.B. Pregnenolon; Vorläufersubstanz weiblicher Sexualhormone). Die Sexualhormone werden durch die Umwandlung von Cholesterin in Pregnenolon synthetisiert. Dieses gilt sozusagen als Vorläufer aller Steroidhormone und schützt unter anderem auch das Gehirn vor einer Überaktivierung der CB1-Rezeptoren. Sexualhormone sind somit nachweislich an der Organisation und Aktivität des Gehirns beteiligt und stellen daher eine biologische Grundlage für Geschlechtsunterschiede bei endocannabinoidbedingten Verhaltensweisen dar. Demnach tragen sie zu der geschlechtsbedingten unterschiedlichen Wirkungen von Cannabinoiden bei. Da es sich bei den Inhaltsstoffen von Cannabis um Phytocannabinoide handelt, schließt sich somit der Kreis.

Cannabiswirkung bei Frauen – die Östrogene sind Schuld

Die erste Studie, die den geschlechtsbedingten Unterschied in der Wirkung von Cannabis untersuchte, wurde an der Washington State University durchgeführt. Innerhalb der Studie konnte festgestellt werden, dass die Sensitivität gegenüber der schmerzstillenden Wirkung von THC bei weibliche Ratten um etwa 30% höher ist, als bei männlichen Ratten. Ebenso entwickelten die weiblichen Ratten viel schneller eine Toleranz gegenüber THC. Es gibt weitere Untersuchungen, die nahelegen, dass Frauen Cannabis, ähnlich wie Zigaretten, aus funktionalen Gründen konsumieren. Dazu gehört zum Beispiel die Kontrolle von Schmerzen und Angstgefühlen. Studien zufolge ist die Empfindlichkeit bei Frauen gegenüber der negativen Begleiterscheinungen durch den Cannabis Missbrauchs (z.B. Angst & Paranoia) stärkere und die Entzugserscheinungen fallen schwerwiegender aus, als bei den Männern. Man hat herausgefunden, dass Cannabis-Entzugssyndrome wie eine besonders ausgeprägte Reizbarkeit, Schlafstörungen und eine verminderter Nahrungsaufnahme bei Frauen tendenziell stärker ausgeprägt sind, als bei dem männlichen Geschlecht. Auch sollen Frauen anfälliger für den Missbrauch von Cannabis und dessen Abhängigkeit sein als Männer.

Schuldig sind wohl die Sexualhormone vom Typ der Östrogene. In einer Studie mit Ratten wurden die Hormone manipuliert und sowie der Zyklus der Tiere beobachtet, um die Empfindlichkeit gegenüber Medikamenten in Verbindung mit Hormonen zu untersuchen. Bei der Zugabe von THC konnte festgestellt werden, dass immer dann ein deutlicher Anstieg der Drogenempfindlichkeit gemessen wurde, wenn die weiblichen Tiere ihren Eisprung hatten – genau dann also, wenn ihr Östrogenspiegel seinen Höhepunkt erreicht hat und anschließend wieder gesunken ist.

Es gibt allerdings auch gute Nachrichten für die Frauenwelt. Denn das zuvor beschriebene Endocannabinoid-System spielt im Genitalsystem eine große Rolle. Die CB1 und CB2 Rezeptoren sind also auch in den Eierstöcken der Frau vorhanden und stets bemüht, auch dort ein biochemisches Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Studien haben nun ergeben, dass Frauen, bei denen die Wechseljahre zu früh eintreten genau wie untergewichtige Frauen eine sehr geringe Menge an Endocannabinoiden aufweisen. Übergewichte Frauen wiederum, die die Wechseljahre bereits hinter sich haben und Symptome von Diabetes aufweisen, haben nachweislich einen erhöhten Endocannabinoid-Wert. Es scheint also ein Zusammenhang zu bestehen zwischen Endocannabinoiden und der durch die Wechseljahre ausgelösten Diabetes Erkrankung. Des Weiteren sollen cannabiskonsumierende Frauen viel weniger zu Übergewicht neigen, als Nicht-Konsumenten. Diese Ergebnisse könnten die Grundlage für alternative Therapiemethoden für Frauen in den Wechseljahren sein.

Cannabiswirkung bei Männern

Dass die Empfindlichkeit gegenüber THC mitsamt seinen Begleit- und Entzugserscheinungen bei Frauen deutlich intensiver ist, konnte zugunsten der Männerwelt bereits festgestellt werden. Es gibt wohl nur eine einzige Reaktion auf THC, die bei dem männlichen Geschlecht stärker ausgeprägt ist – und das ist der “Munchie-Effekt” bzw. der allseits bekannte Fressflash. Eine übermäßig hohe Dosis von THC beeinflusst unser Endocannabinoid-System dahingehend, dass wir Hunger verspüren. Der Heißhunger wird dabei durch die Aktivierung mehrerer biochemischer Mechanismen hervorgerufen. Außerdem erhöht THC den Dopamin-Spiegel. Dopamin ist ein Neurotransmitter, der eine Rolle in belohnungsmotivierenden Verhalten spielt. Essen ist ein solches Verhalten. Studien in Kalifornien haben nun ergaben, dass THC den Appetit männlicher Tiere stärker stimuliert als den von weiblichen. Schlechte Nachrichten also für die Männerwelt – passt auf, dass aus dem Six-Pack kein Bierbauch wird. Es gibt zudem Theorien, die besagen, dass ein erhöhter THC-Spiegel den Testosterongehalt im Körper des Mannes senkt. Ob und wenn ja wie genau der Cannabiskonsum somit die sexuelle Aktivität des Mannes beeinflusst, ist allerdings weiterhin unklar.

Der Grund für die Diskrepanz in der Wirksamkeit von Cannabis auf Frau und Mann, kann die deutlich geringere Verfügbarkeit von CB1 Rezeptoren bei Männern sein. Da die CB1-Rezeptoren auch zu großen Teilen im Fettgewebe vorhanden sind und die Fettgewebeverteilung bei Männern und Frauen unterschiedlich ist, trägt diese Tatsache offensichtlich dazu bei, dass es eben diese geschlechterspezifischen Wirkungen und Verwendungsmuster von Cannabis gibt. Zusätzlich kann sich auch der metabolische Abbau des Substanzen immer in Bezug auf das Geschlecht unterschieden, was ebenfalls dazu beiträgt.

Auch wenn es bereits einige interessante Ergebnisse in Bezug auf den unterschiedlichen Konsum und die verschiedenen Wirkungsmechanismen von Cannabis auf Männer und Frauen gibt, müssen genetische und Umweltfaktoren ebenfalls berücksichtigt werden. Denn genau wie bei anderen Substanzen, spielen diese Faktoren auch im Cannabiskonsum eine entscheidende Rolle.

Wir fordern Gleichberechtigung im Cannabissektor

Trotz der bekannten Unterschiede in der Wirkung von Marihuana auf die Geschlechter, wurden die meisten Studien zur THC-Toleranz an Männern durchgeführt wurden. Mit einem Voranschreiten der Legalisierung von Cannabis bedarf es also genaueren Studien zu den unterschiedlichen Wirkungen, vor allem in Bezug auf das weibliche Geschlecht. Somit könnte man annehmen, das weibliche Geschlecht kommt auch in Bezug auf die Cannabisforschung zu kurz. Doch langsam aber sicher erobern immer mehr Frauen die Männerdomäne, weshalb mit zunehmender Frauenpower in der Cannabisbranche zu rechnen ist. Es entstehen vermehrt Frauenorganisationen im Cannabissektor, um die weibliche Rolle sichtbarer zu machen und ihren Platz in einer aufstrebenden Branche in ständigem Wandel zu beanspruchen. In den USA konnten Frauengruppen wie “moms for marijuana”, “womengrow” und “international women’s cannabis coalition” erheblich zu den weiteren Schritten in Richtung Legalisierung sowie zur steigenden gesellschaftlichen Akzeptanz beitragen. Kush Queen ist eine inzwischen millionenschwere und facettenreiche Marke, die sich auf den Vertrieb von CBD und THC Produkten für Frauen spezialisiert hat. Die Gründerin hat sich durch die ursprüngliche Präsentation der Produkte nicht angesprochen gefühlt und somit ihre eigene Wellness Marke und dementsprechende Produkte aufgezogen. Damit hat sie eine Community aus Frauen geschaffen, die den Cannabis Konsum auf eine weibliche Art und Weise feiern. Die ursprüngliche Männerdomäne öffnet sich also der ständig wachsenden Frauenzahl, die sich aktiv an der Geschichte beteiligen wollen. Eben dadurch kann auch Druck auf die Forschung ausgeübt werden, sich viel mehr mit den geschlechterbedingten Unterschieden in der Cannabiswirkung auseinanderzusetzen. Deutschland ist ebenfalls auf einem guten Weg, mehr Frauen in den Cannabissektor zu bringen. Das CannaFem Netzwerk wurde durch ambitionierte Frauen gegründet und soll weitere Frauen dazu ermutigen, in der Cannabisbranche wirtschaftlich aktiv zu werden. Außerdem soll das Netzwerk genutzt werden, um den Nutzen von Cannabis als Rohstoff bzw. Medizin für Frauen zu kommunizieren. Lisa Haag ist eine der führenden Mitgliederinnen des Netzwerks und neben ihrer Mutterrolle selbst als Unternehmerin in der Cannabisbranche tätig. Sie setzt sich aktiv für den Einsatz von Cannabis in der Medizin sowie der Erschaffung eines Marktes für den Freizeitkonsum unter Einbezug von zeitgemäßen und progressiven Regeln. Mit ihrem Unternehmen MJ_UNIVERSE trägt sie zur Aufklärung gesellschaftsrelevanter Themen rund um die Cannabispflanze bei.

Die Bedeutung von Frauen in der gesellschaftlichen Debatte über Cannabis darf nicht unterschätzt werden, ganz unabhängig von der geschlechterspezifischen Wirkung von Cannabis.