Besser Schlafen mit Melatonin und CBD

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Gelegentlich mitten in der Nacht aufzuwachen, vielleicht die Toilette aufzusuchen und dann kurz wach zu liegen, ist völlig normal. Kritisch wird es dann, wenn die Nächte dauerhaft kürzer werden und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit am Tag in Mitleidenschaft gezogen wird. Schlafstörungen sind in Deutschland ein weiteverbreitetes und ernstzunehmendes Problem. Zusammen mit Depressionen gehören Schlafstörungen zu den ZNS-Krankheiten mit der höchsten Krankheitslast. Der DAK Gesundheitsreport kommt zu dem Ergebnis, dass jeder zehnte Arbeitnehmer (9,4 Prozent) in Deutschland unter schweren Schlafstörungen (Insomnien) leidet. Dazu zählen Ein- und Durchschlafstörungen, schlechte Schlafqualität, Tagesmüdigkeit und Erschöpfung. Frauen sind sogar noch stärker betroffen. Unter dem weiblichen Geschlecht sollen elf Prozent von Schlafstörungen betroffen sein. 70 Prozent der Betroffenen versuchen mit den Problemen alleine zurecht zu kommen und lassen diese nicht behandeln. Dadurch verschleppt sich das Problem und es kann auf Dauer zu weiteren Erkrankungen als Begleiterscheinung kommen. Deswegen ist es sehr wichtig, dass neben dem Smartphone Akku auch der eigene in der Nacht wieder ausreichend aufgeladen wird. Wieso ausreichend Schlaf so wichtig ist, was man gegen Schlafstörungen tun kann und wie CBD in Kombination mit Melatonin dabei unterstützt, erfährst du in folgendem Beitrag. 

Was passiert im Körper während dem Schlafen?

Der Mensch verschläft ein Drittel seines Lebens. Das sind im Durchschnitt etwa 3000 Stunden im Jahr und rund 24 Jahre des menschlichen Daseins. Eine lange Zeit, in der wir scheinbar einfach nichts tun – in Wahrheit ist unser Körper allerdings durchaus aktiv. Die Ruhephase kann der Körper dazu nutzen, zu regenerieren, Gelerntes abzuspeichern und Krankheiten abzuwehren. 

Eine gesunde Schlafhygiene ist deswegen sehr wichtig für unser Wohlbefinden. In der Regel signalisiert uns unser Körper ganz genau, wann es Zeit wird, zu schlafen. Man wird müde, die Konzentration lässt nach und man fängt an zu gähnen. Doch wieviel Schlaf braucht man wirklich? Die natürliche Schlafdauer des Erwachsenen liegt zwischen fünf und zehn Stunden. Im Durchschnitt liegt der Wert in Deutschland demnach bei etwa sieben Stunden Schlaf pro Tag. Das Schlafbedürfnis ist aber unter anderem Abhängig vom Alter. Während ein Neugeborenes zwischen 14 bis 17 Stunden Schlaf benötigt, kommen Jugendliche mit acht bis 10 Stunden Schlaf aus und Erwachsene benötigen nur sieben bis neun Stunden. Entscheidend ist dabei, wie häufig wir im Schlaf unterbrochen werden. Fünf Stunden ungestörtes Schlafen ist wesentlich effektiver als neun Stunden mit ständigen Wachphasen dazwischen.

Diese Schlafphasen gibt es

In der Regel dauert der Prozess des Einschlafen zwischen fünf und etwa 30 Minuten. Vielleicht lässt man den vergangenen Tag noch einmal Revue passieren oder man ist gedanklich schon beim darauffolgenden Tag. Dann, in Sekundenbruchteilen, setzt das Gehirn chemische Substanzen frei, woraufhin das Bewusstsein abgeschaltet wird. Deswegen können wir uns auch nicht an den eigentlichen Moment des Einschlafens erinnern. 

Im nächsten Moment fallen wir laut Traumforscher:innen in die Tiefschlafphase. In dieser Phase schüttet der Körper große Mengen von Wachstumshormonen aus, die für die Regeneration wichtig sind. Während der Geist ruht und die Körperfunktionen heruntergefahren sind, wird das Immunsystem aktiviert. Abwehrzellen machen sich auf die Suche nach Viren und Bakterien, um diese anschließend zu eliminieren. In einem Rhythmus von etwa 90 Minuten wechseln sich Tiefschlafphase und Traumphase ab. Nun läuft das Gehirn auf Hochtouren und der ganze Körper steht praktisch unter Strom. Man nennt diese Phase auch REM-Phase (Rapid Eye Movement), da sich die Augen unter den Lidern schnell hin und her bewegen. Die Traumphase dient primär der geistigen Erholung. 

Ursache von Schlafstörungen

Manch einer hat extrem lange Tiefschlafphasen und „schläft wie ein Stein“, andere wachen in der Nacht häufiger auf und klagen über einen unruhigen und zu wenig Schlaf. Da der Körper die Ruhephase benötigt, um zuvor genannten Aufgaben nachzugehen, sind Schlafstörungen nicht nur lästig sondern auf Dauer auch gesundheitsschädlich. 

Um Schlafstörungen langfristig und ganzheitlich zu reduzieren, ist das Klären der Ursache essentiell. Was ist der Grund für meine Schlafstörungen und wie entsteht eine Schlafstörung überhaupt? Die Ursachen sind verschiedenen und können psychisch bedingt sein oder auch aufgrund von körperinterne Prozessen auftreten. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei länger anhaltenden Schlafstörungen einen Arzt aufzusuchen.

1. Stress als Ursache

Tatsächlich ist es der Stress, der uns in den meisten Fällen den Schlaf raubt. Wir arbeiten oft an der Grenze unserer Leistungsfähigkeit und leiden häufig unter dem inneren Zwang, ständig erreichbar zu sein. Dazu kommt dann noch womöglich starker Termin- und Leistungsdruck sowie Überstunden und Nachtschichten. In Summe sind das alles Faktoren, die das Risiko steigern, schwere Schlafstörungen zu entwickeln. 

2. Blaulicht als Ursache

Zum Teil sind wir aber auch selbst schuld an schlaflosen Nächten. Umfragen zufolge sollen 83 Prozent der Erwerbstätigen vor dem Einschlafen Filme und Serien schauen. Weitere 68 Prozent erledigen abends private Tätigkeiten am Smartphone oder Laptop. Auch dienstliche Tätigkeiten werden von jedem Achten abends erledigt. Dazu zählt beispielsweise das Beantworten von E-Mails. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Thema Schlaf in eine Nebenrolle gedrängt wird und der Körper kaum Zeit hat, nach einem stressigen Tag abzuschalten und sich auf Schlaf einzustellen. Dazu kommt ein weiteres Phänomen, dass den Schlaf möglicherweise stören kann: LED-Bildschirme. Laptops und Smartphones haben oft einen hohen Tageslicht- oder Blaulichtanteil. Blaulicht macht unser Gehirn jedoch eher wach als müde, da der Anstieg des Melatoninspiegels laut Studien um eine Stunde nach hinten verschoben wird. Melatonin ist ein körpereigenes Schlafhormon, welches für Müdigkeit sorgt. Laptops und Smartphones sollten also lieber nicht mehr vor dem Schlafengehen benutzt werden. Schwaches Glühbirnenlicht eignet sich viel besser, um das Gehirn auf Schlaf einzustimmen. 

3. Depression als Ursache

Zu den häufigsten und gleichzeitig am meisten unterschätzten Krankheiten zählt die Depression. Schätzungen zufolge erkranken in Deutschland 16 bis 20 von 100 Menschen irgendwann in ihrem Leben mindestens einmal an einer Depression oder einer chronisch depressiven Verstimmung (Dysthymie). Dabei sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Wiederum mindestens 80 Prozent der an Depression erkrankten Menschen leiden unter Schlafstörungen. In der Regel haben sie Schwierigkeiten damit, einzuschlafen und wachen ständig auf. Eine Schlafstörung beeinträchtigt neben der Krankheit selbst noch zusätzlich die Lebensfreude und -qualität. Bei länger andauernden Krankheitsphasen entsteht ein Kreislauf, der immer schwerer zu durchbrechen ist. Schlafstörungen sind so ziemlich die ersten Symptome, die bei einer Depression auftreten. Gleichzeitig kann die Depression auch durch länger anhaltende Schlafprobleme erst entwickelt werden. Menschen, die unter einer chronischen Schlafstörung leiden, haben ein dreimal so Hohes Risiko, depressiv zu werden, als solche mit einem erholsamen und gesunden Schlaf. 

4. Medikamente als Ursache

Auch Arzneistoffe können in die Schlafregulation eingreifen und den Schlaf-Wach-Rhythmus verändern. Insbesondere Arzneimittel, die in den Melatonin-Stoffwechsel eingreifen. Das Schlafhormon ist für die Steuerung des Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers verantwortlich. 

Medikamente, die Schlafstörungen auslösen können, sind unter anderem bestimmte Antidepressiva, Amphetamine oder Methylphenidat, welches erfolgreich zur Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndroms (ADHS) eingesetzt wird. Auch manche Antibiotika, Betablocker und Schilddrüsenhormone können den Einschlafprozess verzögern, die Schlafkontinuität stören oder den Nachtschlaf verkürzen, wodurch bei der betroffenen Person letztendlich leichte bis schwere Schlafstörungen entstehen können. 

5. Wechseljahre als Ursache bei Frauen

Die nachlassende Aktivität der Eierstöcke bei der Frau kann während der Wechseljahre zu klimakterischen Beschwerden führen, wozu unter anderem auch Schlafstörungen zählen. Laut dem DAK-Gesundheitsreport schlafen Frauen allgemein schlechter als Männer. Während der Wechseljahre nimmt das Problem deutlich zu. 54 Prozent der Frauen in den Wechseljahren klagen über Schlafprobleme. Der Schlaf der Frau wird leichter und unregelmäßiger, woran insbesondere die sinkenden oder niedrigen Östrogenwerte Schuld tragen. Das Sexualhormon beeinflusst nicht nur Stoffwechselvorgänge im Gehirn, sondern fördert zudem die Tiefschlafphase. Sinkt der Anteil des Hormons im Blut, verkürzt sich damit auch die Tiefschlafphase. 

6. Organische Ursachen

Trifft von den vorherig genannten Ursachen nichts auf einen selbst zu, sollte man  ausschließen, ob den Schlafstörungen organische oder neurologische Ursachen zugrunde liegen. Damit können nächtliche Bewegungsstörungen, wie Schlafwandeln oder das Restless-Legs-Syndrom gemeint sein. Patienten mit neurologischen Erkrankungen oder organischen Leiden haben nämlich häufig mit Schlafstörungen zu kämpfen. Tagesschläfrigkeit ist in diesen Fällen oft ein weitere Begleiterscheinung, so zum Beispiel bei Schlafapnoe. Bei dieser organischen Schlafstörung kommt es zu Atemaussetzern während des Schlafes. Dadurch wird der Körper während der Nacht mit zu wenig Sauerstoff versorgt und es kommt zu wiederholten, kurzen Weckreaktionen. Betroffene nehmen diese meist nicht wirklich wahr. Es führt allerdings dazu, dass die Müdigkeit am Tag besonders ausgeprägt ist und es häufig auch zu kurzzeitigen Schlafphasen kommt. Dazu klagen Betroffene häufig über weitere Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel und Konzentrationsprobleme, welche auf die Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff zurückzuführen sind. Folgeerkrankungen können sein: 

  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Depressionen

Tatsächlich sollen etwa fünf bis 20 Prozent der Bevölkerung an einer Schlafapnoe leiden. Eben weil die Betroffenen dies kaum mitbekommen, ist die Zahl der Erkrankten vermutlich deutlich höher. Etwa 10 Prozent der deutschen Bevölkerung sollen von dem Restless-Legs-Syndrom betroffen sein. In diesem Fall wird man abends und beim Einschlafen von unangenehmen, oft quälenden Missempfindungen in den Beinen und teilweise auch in den Armen geplagt. Dadurch entsteht der Drang, die betroffenen Gliedmaßen ausgiebig zu bewegen. Einschlafen aus der Bewegung heraus ist aber in den meisten Fällen nicht möglich, wodurch es zu Einschlafstörungen kommt. Eine weitere neurologische Ursache für Schlafstörungen ist Narkolepsie. Dies ist eine genetisch bedingte Erkrankung, bei der tagsüber eine stark erhöhte Schläfrigkeit auftritt. Beim Einschlafen haben die Betroffenen häufig visuelle Halluzinationen und können sich nicht bewegen. Diesen Zustand beschreibt man auch als Schlaflähmung. Während der Nacht lässt sich zusätzlich eine veränderte Schlafstruktur erkennen. Diese Krankheit bildet auch in der deutschen Bevölkerung eine Ausnahme. Weniger als 0,1 Prozent sind von dieser besonderen Form der Schlafstörung betroffen, häufiger Männer als Frauen. 

Wie man merkt, gibt es viele unterschiedliche Ursachen für schlaflose Nächte. Auch wenn die Hauptursache Stress und das Problem dadurch psychisch bedingt ist, können Schlafstörungen laut aktuellem Wissensstand auch vererbt werden. Eine internationale Studie hat sich mit dem Einfluss von Genen auf das Schlafverhalten beschäftigt. Das Ergebnis zeigt, dass gleich mehrere Gene eine wichtige Rolle bei Schlafproblemen spielen. Darunter auch dieses, welches für das Restless-Legs-Syndrom verantwortlich ist. Frauen sollen prinzipiell stärker von einer möglichen Vererbung betroffen sein (60 Prozent Wahrscheinlichkeit) als Männer (40 Prozent Wahrscheinlichkeit). 

Was hilft bei Schlafstörungen 

Die inneren Vorgänge des Körpers können wir während des Schlafens kaum steuern. Was wir jedoch beeinflussen können, sind die äußeren Gegebenheiten. So zum Beispiel die Qualität und Beschaffenheit des Bettes und der Matratze, das Kissen, die Atmosphäre und der Sauerstoffgehalt im Schlafzimmer sowie unsere Lebensgewohnheiten. So kann zum Beispiel auch eine beliebte Ursache für Schlafstörungen direkt aus der Abendroutine eliminiert werden – keine E-Mails, aufregenden Telefonate oder Filme/ Serien kurz vor dem Einschlafen. Stattdessen sollte man zu einem Buch greifen, sich ein warmes Bad einlassen oder eine entspannende Meditation oder Yoga Einheit durchführen. Ausreichend frische Luft und Bewegung unter Tag sind ebenfalls empfehlenswert.

Solche Hausmittel sind sicherlich in jedem Fall gut, helfen allerdings nur bedingt bei andauernden Schlafstörungen. Da langanhaltende Schlafstörungen auch gefährlich werden können, sollte man in solchen Fällen einen begleitenden Arzt aufsuchen, um gemeinsam eine geeignete Behandlungsmethode zu eruieren. 

Besser Schlafen dank CBD 

Häufig greifen von Schlafstörungen betroffene Menschen zu entsprechenden Medikamenten, um endlich die langersehnte Ruhephase einzuleiten. Die Tabletten können zwar in akuten Lebenskrisen helfen, allerdings besteht auch ein gewisses Abhängigkeitsrisiko. Daneben können sie über einen längeren Zeitraum eingenommen auch ihre Wirkung verlieren und Angst auslösen. Knapp jeder Vierte nimmt Schlafmittel länger als über einen Zeitraum von drei Jahren ein. 

Natürliche Schlafmittel sollen dieses Abhängigkeitspotenzial einschränken. So beispielsweise Schlafmittel auf Pflanzenbasis. Baldrian, Melisse oder Hopfen werden bereits seit Jahrtausenden bei Schlafproblemen eingesetzt und haben einen guten Ruf als Schlafmittel ohne Nebenwirkungen. Diese pflanzlichen Erzeugnisse wirken beruhigend auf Körper und Geist, wodurch sie zu einem besseren Einschlafen verhelfen können. Ein großer Vorteil dabei ist, dass der Nachtschlaf durch die Einnahme nicht verändert wird, wodurch die nächtlichen Erholungsphasen nicht gestört werden. 

Auch Cannabis soll auf dem Anwendungsgebiet als pflanzliches Mittel unterstützen können. Anhand verschiedener Studien kann eine schlaffördernde Wirkung von medizinischem Cannabis festgestellt werden. Inwieweit durch den Konsum die Schlafqualität verbessert wird, muss noch weiter erforscht werden. Fest steht allerdings, dass das körpereigene Endocannabinoid-System unterschiedliche Funktionen im menschlichen Körper beeinflusst. Dazu zählt beispielsweise die Wahrnehmung von Schmerz sowie auch die Schlafregulierung. Die in medizinischem Cannabis vorhandenen Cannabinoide sind dazu in der Lage, mit dem Endocannabinoid-System zu interagieren und den Körper somit zu beeinflussen. Zu den bekanntesten Cannabinoiden zählen THC und CBD. Letzteres ist in Deutschland legal erhältlich. Ob das CBD auch in isolierter Form eine positive Wirkung bei Schlafstörungen haben kann, bleibt ungewiss. Möglicherweise verhilft das CBD dem Körper lediglich dazu, schneller in einen Entspannungszustand zu kommen, wodurch die Betroffenen besser einschlafen können. Aktuell ist jedenfalls zu beobachten, dass immer mehr Betroffene CBD-Öl oder andere CBD-Produkte zum Einschlafen nutzen und die Mehrheit der Befragten eine positive Wirkung bestätigen. 

Natürliche Schlafmittel mit dem Schlafhormon Melatonin

Der Botenstoff, der unseren Körper in den Schlaf wiegt, ist Melatonin. Melatonin ist ein Alkaloid mit Tryptamin-Struktur, welches den Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers steuert. Das Schlafhormon wird aus Serotonin gebildet und in der Zirbeldrüse unseres Gehirns ausgeschüttet. Dort bereitet es die Körperfunktionen auf das Schlafen vor. Dazu wird unsere Körpertemperatur um einige Zehntelgrad herabgesetzt, Atmung und Puls verlangsamt und der Blutdruck reduziert. 

Das Hormon wird erst während der Dunkelheit freigesetzt, weshalb Tageslicht die Produktion hemmt. In der Nacht steigen die Konzentrationen um das Zehnfache an. Der Höhepunkt wird gegen drei Uhr morgens erreicht. Auch die Jahreszeiten und das Alter des Menschen bestimmen den Rhythmus und die Ausschüttung des Hormons. Aufgrund der längeren Dunkelperioden im Winter sind auch die Melatonin-Sekretionsphasen länger, während sich mit zunehmendem Alter die Sekretionsphasen verkürzen, wodurch auch die durchschnittliche Schlafdauer abnimmt. Grund dafür ist möglicherweise die Verkalkung der Zirbeldrüse. Im Zusammenhang mit Schlafstörungen finden Forscher:innen heraus, dass die Melatonin-Konzentration entsprechend geringer ist. 

Schlafmittel, die mit Melatonin angereichert werden, sind seit längerem zulässig und machen sich eben diesen Effekt zunutze, dass das Schlafhormon den Schlaf positiv beeinflussen kann. Das VAAY Night-Spray kombiniert z.B. das wertvolle Vollspektrum-Hanfextrakt mit dem körpereigenen Botenstoff Melatonin und Vitamin B6.